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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

American Football: Steigen Knights durch die Hintertür auf?

23.06.2020

Oldenburg Während sich die Teams in den höchsten deutschen American-Football-Ligen auf einen möglichen Saisonstart im September vorbereiten, haben die Oldenburger Vereine wie die meisten niedersächsischen Mannschaften für einen Ausfall der Spielzeit 2020 plädiert. Auch die Zweitliga-Spielerinnen der Coyotes wollen in jedem Fall nicht antreten, selbst wenn die Saison in der DBL2 starten sollte. Für die Knights könnte sich aber trotzdem ein Hintertürchen in die GFL2 der Männer öffnen.

Keine einheitliche Meinung im Norden

Das Präsidium vom American Football und Cheerleading Verband Niedersachsen (AFCVN) hatte seine Mitgliedsvereine zur schriftlichen Stimmabgabe zu einer möglichen Liga-Saison 2020 aufgerufen. Hier sprach sich in den vergangenen Wochen eine deutliche Mehrheit der Clubs gegen einen Spielbetrieb in diesem Jahr aus.

Dem Verband wurde damit die Vorgabe gemacht, sich beim Spielverbund Nord für diese Absage einzusetzen. Der muss für alle Ligen ab der Regionalliga abwärts entscheiden, also auch für den Oberliga- und Landesliga-Sektor, wo die Oldenburg Outlaws sowie die Cavaliers als Nachwuchsteam der Knights aktiv sind.

Da im Verbund nicht nur die Teams aus Niedersachsen, sondern auch aus Hamburg, Bremen und Schleswig-Holstein organisiert sind, gibt’s hier noch eine gewisse Unsicherheit. Während die Hamburger Teams auch für eine Absage plädiert haben, ist man in Schleswig-Holstein mehrheitlich für ein Spielen. Aus Bremen fehlt noch eine Stellungnahme.

Insgesamt ist also fraglich, wie die genauen Rahmenbedingungen für die aktuelle und die kommende Saison sind. Es herrscht Unsicherheit, ob sich die niedersächsischen Vereine ohne Konsequenzen in diesem Jahr aus dem Spielbetrieb zurückziehen dürfen, wenn der Verbund sich gegen eine Absage entscheidet.

„Es ist schade für die Jungs, aber auch für unsere Fans. In dieser Situation ist es aber wohl die beste Entscheidung. Deshalb haben auch wir für eine Absage gestimmt“, erklärt Sportdirektor Holger Völling, der mit den Knights in diesem Jahr natürlich gern den 2019 knapp verpassten Sprung aus der Regionalliga Nord nach oben nachgeholt hätte, aber den Aufstiegskampf aufgrund der Corona-Krise zurückstellt.

Da der GFL2-Meister die Möglichkeit hat, in die deutsche Eliteklasse aufzusteigen, wird aber vielleicht ein Platz in der zweithöchsten Liga frei. Wie der besetzt werden könnte, wird bei den Knights gespannt beobachtet. Völling: „Wir sind auf jeden Fall bereit.“

Für das Nachwuchsteam der Knights, die in der Landesliga spielenden Cavaliers, könnte eine Absage der Saison zumindest den Vorteil bieten, dass der neue Trainer Gerd Kozlowski und die Mannschaft mehr Zeit hätten, sich aneinander zu gewöhnen. Auch die in der Oberliga antretenden Outlaws dürften gar nicht so böse über einen Ausfall des Spieljahres 2020 sein, da die Männer nach dem Weggang einiger Leistungsträger zu Lokalrivale Knights mitten im Neuaufbau stecken. Diesen kann Präsident Elmar Heidenescher als neuer Chefcoach nun in aller Ruhe angehen, um 2021 wieder eine konkurrenzfähige Truppe auf den Rasen schicken zu können.

Das Frauenteam der Outlaws hatte sich in diesem Jahr dagegen durchaus etwas ausgerechnet. Doch mit Verweis auf die vielen Unsicherheiten in der Corona-Krise verzichten die Coyotes auf ein mögliches Antreten ab September. „Das Risiko ist uns einfach zu groß“, erklärt Heidenescher mit Blick darauf, dass noch nicht absehbar ist, ab wann wieder eine reguläre Vorbereitung mit direktem Körperkontakt möglich ist. „Ohne dieses Training wäre im Spiel die Verletzungsgefahr viel zu groß. Vor allem für unsere zahlreichen Rookies“, erklärt der Präsident. Konsequenzen muss das Frauenteam durch den Nichtantritt nicht fürchten, da kein Abstieg möglich ist.

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