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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Wenn die Lust am Laufen neu entflammt

27.06.2019

Oldenburg Vor etwas mehr als einem Jahr tauchte beim „Famila-Lauf“ im Wettbewerb über 5 Kilometer ein Talent auf, mit dem man in der Oldenburger Laufszene gar nicht mehr gerechnet hatte. Nach einer etwas längeren Auszeit hatte Fynn-Luca Wolf, wieder den Spaß am Laufen gefunden, der ihm aus unterschiedlichen Gründen abhanden gekommen war. Beim Kräftemessen in Wechloy platzierte er sich im Frühjahr 2018 gleich mit persönlicher Bestzeit von 19:13 Minuten als Achter in den Top Ten.

„Ein guter Freund von mir ist mit meinem Vater laufen gegangen, da habe ich auch wieder Lust verspürt“, blickt der 18-Jährige zurück: „Da habe ich einfach mal gefragt, ob ich mitlaufen dürfte – und das durfte ich. Seitdem nehme ich wieder regelmäßig an Volksläufen teil.“

Bestzeit: 17:22 Minuten

Seine Lieblingsstrecke ist und bleibt erst einmal die 5-Kilometer-Distanz. Auf dieser gelangen ihm zum Beispiel Siege beim Volkslauf „Rund um die Thülsfelder Talsperre“ im April oder gerade beim Rhodolauf in Westerstede. Seine persönliche Bestzeit hat er mittlerweile auf 17:22 Minuten heruntergeschraubt. Sie gelang ihm bei seinem Triumph beim Sommerlauf Anfang Juni auf dem Gelände der Karl-Jaspers-Klinik.

„Bevor ich aufgehört hatte, lag meine Bestzeit bei knapp unter 20 Minuten. Dass ich mich jetzt so deutlich verbessern konnte, motiviert mich natürlich ungemein – das mit den 5 Kilometern klappt zurzeit recht gut“, erzählt Wolf und ergänzt: „Mein Traum wäre es, einmal unter 17 Minuten zu bleiben und auch meine Zeit über 10 Kilometer zu verbessern – die bin ich allerdings erst dreimal gelaufen, weil mir die 5 Kilometer doch am meisten Spaß machen.“

Im Rahmen des Oldenburg Marathons im Oktober 2018 lief er zum Beispiel in 40:44 Minuten als 49. der Gesamtwertung ins Ziel. „Vielleicht laufe ich ja irgendwann mal auch noch längere Strecken. Dafür müsste dann aber die Motivation stimmen – und ich noch schneller über 10 km werden“, sagt der 18-Jährige zu seinen sportlichen Zielen.

Liebe im Eversten Holz

Seinen ersten Volkslauf bestritt Wolf bereits als kleines Kind in Dangast beim Kinderwettbewerb über 400 Meter. Der eigentliche Startpunkt seiner Laufkarriere war allerdings der Everstener Brunnenlauf im Jahr 2009, wo er als Erstklässler auf Anhieb beim Schülerlauf über 2400 Meter auf den fünften Platz lief. Nachdem er hier danach immer wieder Spitzenplatzierungen, aber keinen Sieg erzielen konnte, gelang ihm bei seiner letzten Teilnahme am Schülerlauf vor drei Jahren endlich ein Triumph.

Auch beim Firmenlauf über 6,3 Kilometer in Eversten arbeitete er sich Jahr für Jahr in der Wertung hoch. „Das ist mein Lieblingslauf“, sagt Wolf, der bei der diesjährigen Auflage am 2. Juni als Teammitglied des SVE Wildenloh in 23:08 Minuten hinter Thomas Pollmann (Team UNIted, 20:45) und dem DSC-Trio Christoph Paetzke (22:25), Jan Bollhorst (22:56) und Jan de Vries (22:57) Fünfter wurde.

„Einmal hier gewinnen, das wäre es – aber da fehlt noch was“, sagt Wolf, der als 12- und 13-Jähriger für den VfL angetreten war. „Da bin ich halt nicht nur bei Volksläufen an den Start gegangen, sondern auch in anderen Disziplinen wie dem 75-Meter-Lauf, wo ich immer nur hinterhergelaufen bin“, erinnert er sich nur ungern an so manche Veranstaltung zurück.

„Das hat mir nicht so viel Spaß gemacht, ich habe die Motivation verloren“, gibt Wolf einen Einblick in sein sportliches Seelenleben. Eine Zeit lang im Stadion die leichtathletischen Grundlagen erlernt zu haben, sieht er „im Nachhinein“ aber als gut an. „Ich weiß nicht, ob ich nochmal auf die Bahn zurückkehre“, sagt der 18-Jährige: „Im Moment läuft es so, wie es ist, ganz gut, und es macht mir viel Spaß, auch an kleineren Volksläufen wie dem Küstenkanallauf am 5. Juli in Kampe teilzunehmen.“

Eine zweite Leidenschaft

Zudem treibt ihn schon seit dem 7. Lebensjahr eine weitere sportliche Leidenschaft an. Im Trikot von Wildenloh hat er bis zum vergangenen Sommer Fußball gespielt. Nach einer halbjährigen Pause wechselte er im Winter zu TuS Eversten. „Manchmal kollidieren die Termine schon mal“, sagt Wolf: „Aber da finde ich schon eine Lösung.“

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