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Basketball: „Das macht mich alles sehr traurig“

14.03.2020

Oldenburg Für ein Wochenende, bis auf Weiteres, für den Rest der Saison: Wie in anderen Sportarten gibt es auch im Basketball mehr oder weniger einheitliche Regelungen, inwieweit die Coronavirus-Krise den Spielbetrieb der laufenden Saison einschränkt. Klar ist nur, dass an diesem Wochenende keine Oldenburger Mannschaft im Einsatz ist.

Wie ist der Plan für die Playoffs in der ProB?

In der ProA und ProB ist zunächst nur der kommende Spieltag ausgesetzt worden. In einer außerordentlichen Mitgliederversammlung soll in der nächsten Woche über den weiteren Saisonverlauf beraten und abgestimmt werden. „Wir sollten nicht in Panik verfallen. Die Entscheidung halte ich zunächst einmal für richtig, denn die Gesundheit von Beteiligten und Zuschauern steht definitiv im Vordergrund“, sagt Oldenburgs ProB-Cheftrainer Artur Gacaev, dessen Team an diesem Samstag als Nord-Achter bei Süd-Meister Elchingen in die Achtelfinale-Serie einsteigen sollte.

Gibt es Auswirkungen für den Trainingsbetrieb ?

Durch die Entscheidung gab es bereits erste Änderungen im Trainingsablauf. „Wir haben bis jetzt keine Videoanalyse vom Gegner gemacht und warten derzeit ab, wie es weitergeht“, sagte Gacaev schon am Donnerstag. Nachdem am Freitag alle städtischen Sportstätten bis zum 19. April geschlossen wurden, gibt’s nun eine Trainingspause. Sollte es weitergehen, werde über eine Ausweichhalle als Trainingsstätte gesprochen, doch der ProB-Coach denkt schon an ein komplettes Aus für den Spielbetrieb in dieser Saison: „Es ist wichtig, dass wir im Falle eines vorzeitigen Saisonendes in der Liga zu guten Einigungen kommen. Schließlich geht es um Meisterschaften, Abstieg und damit auch wirtschaftliche Punkte.“

Gibt es Verdachtsfälle bei den Baskets Juniors?

„Bis jetzt sind innerhalb der Mannschaft oder im Umfeld keine Erkrankungen bekannt“, sagt Gacaev und fügt hinzu: „Ich kann nur hoffen, dass das Ganze so bleibt.“

Wie geht es in der NBBL und der JBBL weiter ?

In der Nachwuchs- und der Jugend-Basketball-Bundesliga wurde der Betrieb „bis auf Weiteres“ eingestellt. Hier möchten die Verantwortlichen den weiteren Verlauf der Coronavirus-Krise beobachten und dann Entscheidungen treffen. Die U 19 der Baskets Juniors liegt in der NBBL-Abstiegsrunde als Tabellenfünfter knapp vor der gefährlichen Zone. Die U 16 hat in den JBBL-Playdowns das erste Spiel klar gewonnen und hätte an diesem Sonntag in Göttingen den Klassenerhalt sicherstellen können. Auch hier muss der Trainingsbetrieb pausieren.

Was passiert in der2. Regionalliga?

Hier spielen die BTB Royals (2. Platz) und der OTB (6.) bei den Männern sowie die BTB Royal Ladies (7.) ebenfalls „bis auf Weiteres“ nicht. Die Royals wollten am Freitagabend noch einmal trainieren, stellen sich aber schon auf ein vorzeitiges Ende der Spielzeit ein. „Ich denke, die Saison ist gelaufen. Die Amerikaner fliegen bereits wieder nach Hause“, sagt Manager Simon Ostermann mit Blick auf Keith Hayes von Spitzenreiter Wolfenbüttel. Alle BTBer wohnen in Oldenburg. „Vielleicht wäre eine Austragung ohne Zuschauer möglich gewesen, aber in erster Linie müssen wir an die Gesundheit aller Beteiligten denken“, meint Ostermann.

Wie sieht es in den unteren Spielklassen aus?

Der Niedersächsische Basketballverband hat alle Spiele von der Oberliga bis in die unteren Klassen sowie alle Meisterschaften im Männer, Frauen, Senioren- und Jugendbereich ersatzlos gestrichen. Hier soll es vor der nächsten Saison im Herbst definitiv keine Spiele geben.

Wie sieht die Gefühlslage eines Jugendtrainers aus?

„Das macht mich alles sehr traurig. Das sind Kinder, die vor Meisterschaftsspielen und wichtigen Turnieren standen und im nächsten Jahr nicht mehr in diesem Jahrgang spielen dürfen“, bedauert Vangelis Kyritsis, der mit Gacaev das JBBL-Team, als Chefcoach den OTB in der 2. Regionalliga sowie vor allem noch die jüngeren Jahrgänge von U 10 bis U 14 beim Turnerbund trainiert. „Unsere U 14 ist einer der besten Jahrgänge, die wir jemals hatten. Alle haben sich auf die Niedersachsenmeisterschaften in zwei Wochen gefreut“, sagt Kyritsis, ergänzt jedoch: „Man darf die Sache nicht als ehrgeiziger Trainer betrachten, sondern als Familienmensch, für den die Gesundheit immer als Erstes kommt.“

Jan-Karsten zur Brügge Redakteur / Sportredaktion
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