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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Nachwuchskräfte proben den Ernstfall

12.09.2019

Oldenburg Auf Hochtouren laufen die Vorbereitungen der U-19- und U-16-Talente von den Baskets Juniors auf die neue Saison in der Nachwuchs- und der Jugend-Basketball-Bundesliga. Mitte Oktober wird es ernst für die beiden neuformierten Teams aus Oldenburg. Die JBBL-Auswahl wird weiterhin vom erfahrenen Trainergespann Artur Gacaev (49) und Vangelis Kyritsis (51) betreut. Bei den NBBL-Akteuren stehen auch in der neuen Spielzeit Chefcoach Dejan Mijatovic (50) und sein Assistent Franjo Borchers (26) an der Seitenlinie.

„Interessant und frisch“

„Die Mannschaft ist sehr interessant und frisch in positiver Hinsicht“, sagt Gacaev über die U 16, zu der altersbedingt lediglich vier Spieler zählen, die schon in der vergangenen Spielzeit mit dabei waren. Ein weiterer Teil der neuen Formation ist aus dem U-14-Sektor aufgerückt. Durch eine neue Kooperation mit der „Basketball Akademie Bremen Süd“ können auch von dort im gegenseitigen Austausch Spieler für die Baskets Juniors antreten.

„Ich bin auf den Austausch sehr gespannt und hoffe, dass dieser beidseitig gut funktioniert“, betont Gacaev. Derzeit wird die neue Mannschaft getestet und hat bereits vor einigen Wochen ein Vorbereitungsturnier in Rostock absolviert, wo es zwei knappe Niederlagen gab.

Die Kooperation mit der Akademie von der Weser gilt auch für die U 19 von Mijatovic, der an diesem Samstag seinen 51. Geburtstag feiert, und seinem jungen Assistenzcoach. „Wir setzen in der Vorbereitung bereits viel auf physisch harte Gegner und Partien“, erläutert Borchers mit Blick darauf, dass das Team derzeit ebenfalls einige Vorbereitungsspiele hauptsächlich gegen Männer-Mannschaften aus der 1. und 2. Regionalliga absolviert.

„Wir wollen unsere neue Mannschaft möglichst schnell entwickeln, um in der kommenden Saison weit oben mitspielen zu können“, sagt Borchers, der noch leichte Sorgen auf den „großen Positionen“ sieht: „Wir sind im Aufbau schon stark aufgestellt. Uns fehlt höchstens noch ein großer Mann für die Centerposition.“

Prognosen schwierig

Nachdem die Playoffs in der vergangenen Saison verpasst wurden, tritt die NBBL-Auswahl aus Oldenburg nun in der Hauptrunde B an (siehe Info-Box). In der Nord-West-Staffel geht es gegen alte Bekannten wie die Eisbären Bremerhaven oder die Phoenix Hagen Juniors sowie auch neue Gegner wie Düsseldorf und Münster. „Hagen dürfte erwartungsgemäß gut sein, aber ansonsten ist es wirklich schwierig, die Gegner im Vorfeld einzuschätzen“, sagt Borchers: „Darum geht es uns aber auch nicht primär – sondern um die Entwicklung der eigenen Spieler und den Fokus auf uns selbst.“

Ähnlich äußert sich auch Gacaev für den U-16-Bereich. In alter Gewohnheit schätzt er ebenfalls Hagen gut ein, hält sich sonst aber aus gutem Grund zurück: „In der JBBL gibt es jedes Jahr so große Veränderungen in den Mannschaften, dass eine Prognose nahezu unmöglich ist.“

U-19-Team tritt in neuer Hauptrunde B an – U 16 startet wie gewohnt in der Vorrunde

In der NBBL gibt es einen stark veränderten Spielmodus, der bereits in der Vorrunde möglichst attraktive Duelle bringen soll. In der Hauptrunde A treffen in zwei Gruppen die 16 Teams aufeinander, die 2018/2019 die Playoffs erreicht hatten. Aus den Gruppen qualifizieren sich die jeweils sechs ersten Mannschaften für die Playoffs. Für die restlichen Teams ist die Saison beendet, das Quartett tritt 2020/2021 in der Hauptrunde B an. In der Hauptrunde B spielen insgesamt 24 Teams in vier Gruppen. Die beiden besten Teams jeder Gruppe spielen in Ausscheidungsmatches um vier Tickets in die Playoffs und den damit verbundenen Aufstieg in die Hauptrunde A. Für die vier Verlierer ist die Saison beendet. Die restlichen 16 Teams der Hauptrunde B spielen in den Playdowns gegen den Abstieg, den ebenfalls vier Mannschaften ereilen wird. Die „Wildcard-Regelung“, die vorm Abstieg schützen konnte, gibt es nicht mehr.

In der JBBL hat es nicht so große Änderungen gegeben. In der Vorrunde treffen 56 Teams in acht Gruppen aufeinander. Die ersten drei Teams jeder Gruppe erreichen die Hauptrunde und haben ein Ticket für die nächste JBBL-Saison sicher. Die übrigen 32 Teams müssen in die Relegation. In der Relegation gibt es vier Achter-Gruppen, aus denen jeweils die beiden Erstplatzierten die Playoffs erreichen und den JBBL-Verbleib sicher haben. Die 24 Konkurrenten müssen in die Playdowns, in denen in direkten Duellen nach dem Modus „Best of three“ (zwei Siege nötig) zwölf Absteiger ausgespielt werden. In der Hauptrunde gibt es vier Sechser-Gruppen. Alle 24 Teams erreichen die Playoffs und spielen mit den acht Rivalen, die aus der Relegation kommen, in drei Runden (ebenfalls „Best of three“) die vier Final-Four-Teilnehmer aus.

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