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Basketball: Oldenburger Talente nach Heimspielen unzufrieden

22.01.2018

Oldenburg Durchwachsenes Wochenende für den Oldenburger Basketball-Nachwuchs: Während die U-19-Auswahl im Nordderby gegen Bremerhaven klar unterlag, konnte sich die U 16 über ihren knappen Sieg gegen Rendsburg auch nicht so recht freuen.

Baskets Akademie - Eisbären Bremerhaven 70:81 (35:46). Enttäuschendes Nordderby für die U 19 der Baskets Akademie in der Nachwuchs-Basketball-Bundesliga (NBBL): Bei der 70:81-Heimpleite gegen die Eisbären Bremerhaven kam die Mannschaft von Artur Gacaev zu keinem Zeitpunkt wirklich in das Spiel, wofür der Trainer deutliche Worte fand: „Wir sind durchweg hinterhergelaufen und haben auf allen Gebieten schwächere Quoten als der Gegner.“ Der Oldenburger Trainer lobte den Gegner aus Bremerhaven: „Es war offensichtlich, dass die Jungs den Derbysieg mehr wollten als wir.“

So erzielten die Bremerhavener acht Dreier aus 19 Versuchen gegenüber sieben Oldenburger Treffern bei 31 Würfen. Auch die Freiwurfquote spricht deutlich zugunsten der Gäste, die mit 27 Treffern aus 35 Versuchen bei fast 80 Prozent lagen, wohingegen die Baskets bei 31 Versuchen und 19 Treffern eine Quote nur knapp über 60 Prozent erreichten. „Wir waren heute einfach das schlechtere Team. Das muss sich schnell ändern“, so der Trainer.

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NBBL-Team: Hopp (14 Punkte/ 2 Dreier), Alban (13/2), Rouiller (13), Isensee (9/2), Papenfuß (9/1), Niemann (6), Schmolke (4), Cöster (2), Kaiser, Reents, Kleihauer und Alheidt.

Baskets Akademie - Baltic Sea Lions 71:69 (28:30). Wichtiger Sieg für die U-16-Nachwuchs-Basketballer in der JBBL-Relegation: In einem ausgeglichenen Duell schlug das Team von Trainer Maxim Hoffmann die Baltic Sea Lions aus Rendsburg mit 71:69 (28:30). Dennoch sind die Oldenburger nicht ganz zufrieden mit dem Ergebnis, da sie nun den direkten Vergleich mit den punktgleichen Rendsburgern um einen Zähler verloren haben.

„Das war sehr ärgerlich. Wir kriegen zwei taktische Fouls nicht gepfiffen und dann treffen die einen wilden Dreier zum Ausgleich. Im letzten Angriff zählte dann nur noch der Sieg“, sagte der leicht enttäuschte Hoffmann, für den der direkte Vergleich eine besondere Wertigkeit hat: „Wir wollen Platz drei, um in den Playdowns gegen Hannover antreten zu können. Alleine von der Reise wäre das mein bevorzugter Gegner und die Wahrscheinlichkeit steigt, dass der direkte Vergleich wichtig wird.“ Hoffmann war mit dem Spielverlauf dennoch zufrieden und lobte vor allem das Zusammenspiel seiner Mannschaft, das nach dem Trainingsverlauf in der Vorwoche nicht unbedingt zu erwarten war. „Wir haben nicht ein richtiges Teamtraining absolviert, da immer Leute fehlten“, sagte Hoffmann. Zu Beginn des Spiels verletzte sich zudem Julius Marth. Er war im Matchup gegen den starken Gbenga Hansen eingeteilt, der auch durch Marths Wegfall in diesem Spiel 34 Punkte erzielen konnte.

„Das war ein Schock. Wir mussten die Verteidigung umstellen und der Gegner konnte gerade am Anfang sehr viele Rebounds holen und seine Größenvorteile nutzen“, erklärte Hoffmann.

JBBL-Team: Savic (24 Punkte/ 1 Dreier), Gruben (13/2), Dashi (12), Treydel (8), Berentelg (7), Krüger (5), Hoffmeister (2), Gerlitz, Marth, Uflacker, Tielking und Pohl.

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