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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Spurtstark im Land der Legenden

08.11.2019

Oldenburg /Belek Ein äußerst erfolgreiches Debüt auf der halben Ironman-Distanz hat Jesse Hinrichs beim 70.3-Wettbewerb in der Türkei gefeiert. Der Triathlet vom 1. TCO „Die Bären“ sicherte sich in der Nähe von Belek an der türkischen Riviera mit einer cleveren Renneinteilung und einem starken Endspurt den dritten Platz in der Gesamtwertung. Für die 1,9 Kilometer (1,2 Meilen) im Wasser, 90 Kilometer (56) auf dem Rennrad und 21,1 Kilometer (13,1) auf der Laufstrecke benötige der Oldenburger eine Zeit von 3:56:15 Stunden. Schneller waren nur Luca Facchinetti (Italien, 3:51:04) und Adam Lambrechts (Belgien, 3:55:03).

Optimismus bestätigt

„Erschöpft, aber überglücklich“, lautete das Fazit von Hinrichs direkt nach dem Spektakel, das im und um das sogenannte „Land of Legends“ ausgetragen wurde. Dabei handelt es sich um ein „neu errichtetes riesiges Areal, das neben einem Hotel und einer Shoppingmall auch einen Freizeit- und Erlebnispark beinhaltet“, erzählte der 21-Jährige.

Nach einer langen Saison, die im Mai mit einem Start auf der Kurzdistanz im regnerischen Buschhütten begonnen hatte, sollte seine 70.3-Premiere in der Türkei „noch einmal einen guten Abschluss eines durchwachsenen Jahres darstellen“, erklärte Hinrichs.

Nach seinem Sieg bei der Kurzdistanz auf Norderney Anfang September galten die folgenden zwei Monate komplett der Vorbereitung auf den ersten Start bei einem Ironman-70.3-Rennen. „Mit zwei guten 10-Kilometer-Wettkämpfen beim Herbstlauf in Ofen und beim Oldenburg-Marathon war die Zuversicht auf einen versöhnlichen Saisonabschluss auf jeden Fall groß“, sagte der Oldenburger, der seinen Optimismus in der Türkei selbst bestätigte.

Missgeschick auf Rad

Nach einem relativ entspannten Schwimmen am frühen Morgen, „nicht all zu viel vergeudeter Kraft im Wasser“ und einer Zeit von 24:34 Minuten verließ Hinrichs an vierter Position das an diesem Tag recht ruhige Mittelmeer.

Ein schneller Wechsel brachte ihm sogar Rang drei, doch auf der Strecke ereignete sich nach nicht einmal zwei Kilometern ein Missgeschick. Bei einer Bodenwelle verlor der 21-Jährige die Trinkflasche mit Elektrolyten wie die sehr wichtige Flasche mit einer konzentrierten Gelmischung, in der die gesamte Energie für die etwas mehr als zwei Stunden Radfahren enthalten war.

„Somit war beim Thema Ernährung trotz eigentlich ausführlicher Planung im Vorfeld improvisieren angesagt“, erklärte der TCO-Athlet, der so mit nur zwei Notfallgels sowie Wasser und isotonischen Getränken von den Verpflegungsstationen auf der Strecke auskommen musste.

„Der Radpart lief dann allerdings trotz nur knapp einem Viertel der geplanten Energiemenge sehr gut“, zeigte sich Hinrichs erstaunt, musste allerdings einen Rivalen passieren lassen und wechselte nach 2:07:18 Stunden auf dem Rad wiederum als Vierter.

„Der abschließende Halbmarathon fand schlussendlich im und um das ,Land of Legends’ statt – eine einzigartige Kulisse für die 21 Kilometer und auch für das Finish“, meinte Hinrichs zum Lauf über viereinhalb Runden, der „schlussendlich ein einziger Wechsel der Positionen“ gewesen sei.

Keine Sekunde Abstand

Der Oldenburger ging den Kurs „eher konservativ“ an, doch nachdem er bis zur Hälfte der Strecke auf Position sieben durchgereicht worden war, zahlte sich das ruhige Anfangstempo aus. Als einziger aus den Top 10 konnte der Oldenburger noch etwas zulegen und sammelte ab Kilometer 16 zunächst zwei Kontrahenten wieder ein.

Auf einem langen Schlusssprint überholte der 21-Jährige 300 Meter vor dem Ende den Viertplatzierten und überflügelte auf dem Zielteppich „mit aller noch übrigen Energie“ auch noch den Belgier Sven Vandenbrouke. Im Ziel trennte die beiden Rivalen nicht einmal eine Sekunde. „Und das nach 113 Kilometern und knapp vier Stunden“, meinte Hinrichs, der die dritte Disziplin in 1:18:50 Stunden gemeistert hatte, und war glücklich wie stolz auf seine erfolgreiche Premiere über die halbe Ironman-Distanz.

Jan-Karsten zur Brügge Redakteur / Sportredaktion
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