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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

„Lotti“ krönt DM-Start in Berlin

05.06.2019

Oldenburg /Berlin Bis zum letzten Tag der Deutschen Jahrgangsmeisterschaften im Schwimmen mussten die Athleten der SG Region, der Startgemeinschaft von Polizei SV und Wardenburger SC, auf die erhoffte Medaille warten – dann versilberte Carlotta Ingenerf ihren Start beim Finale über 200 Meter Brust. Die für den WSC startende Schülerin der Oldenburger Liebfrauenschule schlug in 2:39,23 Minuten an und sicherte sich hinter der Magdeburgerin Laura Feldvoss den DM-Vizetitel im Jahrgang 2006.

21 persönliche Bestzeiten

„Mit den uns hier in Oldenburg und Umgebung zur Verfügung stehenden Möglichkeiten haben alle neun Athleten das Beste herausgeholt und eine für sie super Meisterschaft geschwommen – darauf bin ich sehr stolz“, sagte Trainerin Beate Schroeder, deren Schützlinge in Berlin siebenmal ein Finale der besten Acht erreicht und bei 29 abgegebenen Meldungen 21 persönliche Bestzeiten verbucht hatten.

In der Schwimm- und Sprunghalle im Europa-Sportpark, einer der modernsten weltweit, waren an fünf kräftezehrenden Wettkampftagen mehr als 1500 Talente vor zum Teil rund 1000 Fans am Start. „Allein die Dimension der teilweise unterirdischen Schwimmhallen verbunden mit dem Velodrom und die große Zuschauerzahl belasteten die Athleten zusätzlich“, meinte Schroeder.

Duell in Diepholz

Der Saisonabschluss für die Schwimmerinnen und Schwimmer der SG Region Oldenburg sind die Landesmeisterschaften auf der 50-Meter-Bahn. Diese werden in zweieinhalb Wochen im Freibad in Diepholz ausgetragen, ehe es in die Sommerpause geht.

Ingenerf bewies zunächst starke Nerven. Gleich am ersten DM-Tag steigerte sich „Lotti“ im Vorlauf über 100 Meter Brust um fast eine Sekunde auf 1:16,85 Minuten und belegte Platz vier. Im Finale schaffte es die Schülerin aber nicht, die Zeit zu bestätigen, und musste sich mit Rang acht begnügen.

Auf ihrer Lieblingsstrecke über 400 Meter Lagen schaffte Ingenerf als Fünfte ebenfalls den Sprung ins Finale und steigerte darin ihre Bestzeit um mehr als sechs Sekunden auf 5:10,92 Minuten. Lange lag die Oldenburgerin sogar auf Bronzekurs, doch auf der abschließenden Krauldistanz zog noch eine Konkurrentin vorbei. Über die halb so lange Distanz erkämpfte sie sich den fünften Platz.

Höhepunkt war schließlich am letzten Wettkampftag das Rennen über 200 Meter Brust. Im Vorlauf schrammte „Lotti“ noch knapp an ihrer Bestzeit vorbei, schaffte aber dennoch als Zweitplatzierte ganz sicher die Qualifikation für den Endlauf. Hier lag sie nach dem Start noch im hinteren Feld, hatte sich bei der 150-Meter-Wende aber sogar knapp an die Spitze gesetzt. Letztlich zog Feldvoss aus der Schwimm-Hochburg Magdeburg aber noch vorbei. „Am letzten Tag noch so eine Leistungssteigerung zu erzielen, verdient Anerkennung und Respekt“, meinte Schroeder.

Erstmals bei einer Deutschen Jahrgangsmeisterschaften dabei waren die Talente des Jahrgangs 2007. Lorelai Marie Babski (WSC) steigerte sich im Finale über 200 Meter Lagen um mehr als vier Sekunden auf 2:35,11 Minuten und erkämpfte sich einen hervorragenden fünften Rang. Um gut sieben Sekunden verbesserte sich Diego Dekker über 1500 Meter Freistil. Der PSV-Athlet wurde in 19:36,41 Minuten Zehnter.

Finale knapp verpasst

Als Neunter verpasste Nicolas Weidner (ebenfalls PSV, 2007) das Finale über 50 Meter Schmetterling in 0:33,10 Minuten nur knapp. Vier neue Bestzeiten und auch einmal Rang neun (50 Meter Freistil, 0:27,91) erreichte WSC-Talent Livia Loef im Jahrgang 2005. Langstreckenspezialistin Merle Dessau (ebenfalls WSC) sicherte sich mit Bestzeiten über 800 und 1500 Meter Freistil die Positionen sechs und sieben im Jahrgang 2004.

Constanze Hucktkemper (PSV) wurde über die längste Distanz im Becken Zwölfte. Jule Brand (WSC, 2006) erreichte auf dieser Strecke Rang 14. Christopher Weidner (PSV, 2005) erkämpfte sich mit starken 0:33,10 Minuten Platz 13 über 50 Meter Brust.

„Es war für einige meiner Schwimmer schon sehr schwer, die Qualifikation zu schaffen, dazu mussten sie große Leistungssteigerungen im Vorfeld zeigen“, resümierte Schroeder und ergänzte: „Das hat geklappt, so dass ich mit einem großen Team hier am Start sein durfte.“

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