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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Nächste Generation eifert Kollegen nach

03.07.2019

Oldenburg /Brandenburg Die U-23-Asse des Regattaverbandes Ems-Jade-Weser (EJW) steuern auf die nächsten internationalen Bewährungsproben zu, doch die nächste Generation vom Stützpunkt in Oldenburg „schart“ schon mit den Ruderblättern. Bei den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften der U 17, U 19 und U 23 in Brandenburg an der Havel holten die Athletinnen und Athleten Medaillen jeder Couleur. Die erfahrenen Kräfte vom Team NordWest untermauerten zugleich ihre Ansprüche auf Plätze in der Nationalmannschaft.

„Leonie und Patrica sind für den deutschen Achter gesetzt worden. Der EJW ist damit wahrscheinlich wieder der Verein mit den meisten Nationalmannschaftssportlern der Stadt“, freute sich Regattaverbandsvorsitzender Ulrich Pohland mit Blick auf Leonie Heuer und Patricia Schwarzhuber. Letztere sicherte sich auf dem Beetzsee mit dem ersten Achter des Deutschen Ruderverbandes über die olympische 2000-Meter-Strecke Platz eins. Heuer holte als Schlagfrau des zweiten DRV-Bootes mit einer Bootslänge Rückstand Silber

Für das Duo war es jeweils bereits das zweite Rennen bei der DM gewesen. Die 18-jährige Schwarzhuber hatte im gesteuerten Riemenvierer ebenfalls Gold geholt. Im ungesteuerten Vierer war die zwei Jahre ältere Heuer, die erst zwei Wochen zuvor von ihrer Universität im US-Bundesstaat Ohio zurückgekehrt war, mit ihren Partnerinnen aus Wiesbaden und Krefeld auf den Bronzerang gerudert.

„Wir wollen beide in den deutschen Frauenachter und diesen international stark positionieren“, lautet unisono die Zielsetzung des Oldenburger Duos, das vom DRV für die U-23-Weltmeisterschaft nominiert wurde. Die Titelkämpfe finden Ende Juli in Sarasota (USA, Florida) statt. Bis dahin steht eine weitere dreiwöchige Selektion im schleswig-holsteinischen Ratzeburg auf dem Programm.

Stützpunkt-Kollege Max von Bülow wird Deutschland derweil Anfang September bei den U-23-Europameisterschaften im griechischen Ioannina im Einer vertreten. In Brandenburg verdiente sich der Oldenburger die Nominierung mit einem vierten Platz in einem starken nationalen Meldefeld. „Max ist in seinem ersten U-23-Jahr bereits wieder international nominiert worden, das ist nicht selbstverständlich“, lobt Landestrainer Matthias Helmkamp den 19-Jährigen: „Jetzt gilt es, den Einer vorzubereiten, so dass bei der EM die vorderen Plätze eingenommen werden können.“

Eine weitere Bronzemedaille für das Team NordWest holte der noch in der U 19 startberechtigte Jakob Daum im Leichtgewichts-Achter der U-23-Klasse. Im U-17-Sektor holten Eva Weitzel, Emma Arp, Andra Aumann und Annelie Heitsch Silber im Vierer ohne Steuerfrau. Das Oldenburger Quartett musste sich über die 1500-Meter-Strecke nur Rivalinnen aus Magdeburg geschlagen geben, hielt aber ein Berliner Boot mit 0,21 Sekunden Vorsprung knapp hinter sich.

Nicht weniger eng ging es im Zweier ohne Steuermann zu. Das Oldenburg-Leer-Duo Janne Rosendahl und Tom Thomas landete hinter den Siegern aus Hamburg und nur eine Bugspitze hinter einem Boot aus Berlin auf Rang drei. „Die beiden Jungs haben sich die Medaille mehr als verdient und haben eine tolle Leistung erbracht“, meinte Trainerin Svenja Bredenförder.

„Nun ist für die jungen Talente erst einmal eine längere Pause vorgesehen, um sich dann auf die Herbstsaison zu stürzen“, erklärte Pohland: „Die international nominierten Leute dürfen nun weiter schwitzen in der heißen deutschen Sonne.“

Jan-Karsten zur Brügge Redakteur / Sportredaktion
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