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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Post SV frischt sein Zentrum auf

29.10.2018

Oldenburg Die Stadtverwaltung bekam gute Noten, die Sportvereine einen Rat: Bei der Einweihung der neuen Räumlichkeiten des Vereinsheim des Post SV an der Alexanderstraße lobte Ulrich Pohland, Vorstandsmitglied des Stadtsportbundes, besonders die Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung. Den Sportvereinen in Oldenburg, von denen einige am Samstage bei dem Festakt vertreten waren, legte er die Kooperation ans Herz. Besonders auch dann, wenn es darum geht, etwas von der Stadt zu wollen. „Wir müssen zusammenhalten, dann bekommt am Ende jeder seinen Kunstrasen“, empfahl er den Verantwortlichen in den Vereinen.

Plätze überlastet

Ein Wunsch, den der Post SV gern erfüllt hätte. Wie berichtet, sind die Naturrasenplätze des Vereins laut dem Vorstand überlastet. In einem Antrag an die Mitglieder des Sportausschusses des Stadtrates hatte man gefordert, schnellstmöglich einen Kunstrasenplatz anzulegen. Durch das im Entstehen begriffene Neubaugebiet Alexanderheide (mit knapp 1000 Wohnungen) rechnet man nämlich mit noch mehr am Fußballspiel Interessierten.

Man solle nicht im Einzelnen jedes Mal um Kleinigkeiten betteln, sondern alle gemeinsam eine Bedarfsplanung machen, regte Ulrich Pohland an. „Dann kann die Stadt überblicken, was auf sie zukommt und ihre Zuschüsse auf- und verteilen“, sagte er. Rhetorisch geschliffen sprach das Vorstandsmitglied des Stadtsportbundes „von den Signalen für Kunstrasen in der Stadt“, die inzwischen angekommen seien. Der Sport sei der „Kitt“ in der Gesellschaft. „Also wofür soll man denn sonst die Zuschüsse ausgeben“, meinte der Unternehmer. Nach Jahren der Agonie, sei der Post SV wieder aufgelebt, betonte Pohland, und das sei auch der Verdienst der Ehrenamtlichen.

Das hob auch besonders Bürgermeisterin Petra Averbeck hervor. Sie sprach allen Ehrenamtlichen ihren Dank aus. „Deshalb ist mir um den Sport in Oldenburg nicht bang“, betonte die Bürgermeisterin. Sie sei froh, dass die Gelder für den Ausbau der neuen Räume im Vereinsheim so gut verwendet worden seien.

Auch der Post-SV-Vorsitzende André Henkel freute sich über das Ergebnis. „Wir haben das Vereinsheim komplett entkernt. Nur die Grundmauern sind stehen geblieben“, erklärte er den Gästen, zu denen auch Christiane Cordes, Leiterin des städtischen Amtes für Kultur und Sport, sowie Manfred Walde (Vorsitzender im Kreis Jade-Weser-Hunte des Niedersächsischen Fußballverbandes) gehörten. Ein schicker Aufenthaltsraum mit Sitzgelegenheiten aus Naturholz an langen Tischen, verbessern die Stimmung bei Vereinssitzungen.

„Wir wollten die Aufenthaltsqualität in unseren Räumen wesentlich verbessern. Und das haben wir geschafft“, sagte der Vorsitzende nicht ohne Stolz. „Schließlich werden die Vereinsräume von 20 bis 30 Mannschaften im Durchschnitt drei Mal die Woche frequentiert“, ergänzte André Henkel.

Nach Henkels Angaben hat die Stadt die gesamten Kosten von 400 000 Euro mit 100 000 Euro und das Land mit 80 000 Euro unterstützt. „Es macht wieder Spaß vor oder nach dem Training bei uns zu sein“, so der Vorsitzende. Auch die Duschen und andere Räume hätten jetzt wieder eine andere Qualität, meinte Henkel. Claus Bückmann, Obmann der Fußballjugend: „Alles ist schöner geworden“, sagte er und etwas mehrdeutig: „Die Duschen zeichnen sich nicht nur dadurch aus, dass wieder warmes Wasser rauskommt.“ Er meint wohl damit, dass die sanitären Anlagen wieder schön gefliest sind und nicht nur kaltes Wasser aus den Duschen kommt.

Hier kicken schon Minis

„Das Vereinsheim wird in Zukunft wieder mehr als Kommunikationszentrum unter den jungen Mitgliedern genutzt werden“, ist sich André Henkel sicher. Er betreut 15 Jugendmannschaften von den Minis ab 4 Jahren bis zu den Jugendlichen mit 18 Jahren. „Seit drei Jahren spielen wir wieder in der A-Jugend“, berichtete er ganz stolz.

Auch neue Besprechungsräume und ein Büro für die Geschäftsstelle, die bisher in den gegenüberliegenden Sportanlagen untergebracht waren, sind geschaffen worden. Die Außenansicht blieb unberührt.

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