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Bären-Triathlon findet doch statt
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Aktualisiert vor 4 Minuten.

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Bären-Triathlon findet doch statt

NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Sie reizen bis zum Gehtnichtmehr

25.07.2017

Oldenburg Wenn in der Oldenburger Innenstadt wie verrückt gestochen und gereizt wird und das alles in einer gemütlicher Atmosphäre, dann kann es sich nur um eines handeln: das Oldenburger Bridge-Kneipenturnier. Bereits zum dritten Mal wurde die Veranstaltung am Sonntag ausgetragen. 88 Teilnehmer zogen dabei durch acht Lokale, um eine jeweils 25-minütige Bridge-Partie zu bestreiten.

Tour durch die Innenstadt

Klassischerweise wird Bridge in einem geschlossenen Clubraum gespielt – nicht so aber bei diesem Turnier. Hier wir der Clubraum kurzerhand gegen eine Kneipe ausgetauscht. „Wie beim Schach auch, gibt es sogenannte Laufzettel“, erklärt Christina Wagner, die das Turnier zusammen mit dem mehrfachen deutschen Bridge-Meister und Nationalspieler Michael Gromöller von Anfang an organisiert. Auf diesen Laufzetteln stehen die gegnerischen Paare drauf. Nach jeder Runde wechselt man zusammen mit seinem Partner das Lokal. So wird aus einem einfachen Bridge-Turnier schnell eine Stadttour. „Es ist ein ,Gute-Laune-Turnier’. Die Teilnehmer sollen Spaß haben und die Lokale und die Stadt kennenlernen“, sagt Wagner. Dabei kommen die Spieler aus ganz Deutschland. Von Hannover bis Nürnberg sei alles vertreten, so die Organisatorin.

Wagner nahm selbst aktiv an ihrem Turnier teil. „Ich hab mit unserem Präsidenten Kai-Ulrich Benthack gespielt“, sagt Wagner. Benthack, Präsident des Deutschen Bridge-Verbandes, und die Organisatorin landeten dabei auf einem guten Mittelfeldplatz. Das Maß aller Dinge war aber das Paar Matthias Felmy und Felix Zimmermann. „Sie haben wie erwartet gewonnen“, sagt Wagner über den Erfolg des favorisierten Duo. Der Oldenburger Felmy spielt seit über 25 Jahren leidenschaftlich Bridge und ist gegenwärtig Nationalspieler in der deutschen Mixed-Nationalmannschaft. Auch sein Partner Zimmermann ist in der Bridge-Szene kein Unbekannter. Er ist amtierender deutscher Mixed-Team-Meister.

Tradition in Oldenburg

Etabliert sich hier nach Kramermarkt und Grünkohlessen womöglich eine weitere Institution in der Stadt? „Ich hoffe es wird Tradition“, sagt Wagner, die von den Teilnehmern eine durchweg positive Resonanz bekam. „Aber auch ein Lob an die Lokale. Ohne die, wäre sowas nicht möglich“, weiß die Oldenburgerin. Auch im kommenden Jahr soll das Turnier wieder ausgetragen werden. „Es wird nach der Fußball-Weltmeisterschaft stattfinden. Einen genauen Termin gibt es noch nicht“, sagt die Organisatorin.

Bridge ist ein Kartenspiel für vier Personen. Je zwei sich gegenübersitzende Spieler bilden eine Mannschaft, die zusammen spielt und gewertet wird. Es werden französische Karten (52 Blatt, ohne Joker) verwendet.

Ziel des Spieles ist es, möglichst viele Stiche zu machen. In einer ersten Phase (dem Reizen) wird in einer Art Versteigerung ermittelt, welches Paar wie viele Stiche machen muss und ob es eine Trumpffarbe gibt. Nachdem sich ein Paar mit einer Ansage von Stichzahl und Trumpffarbe durchgesetzt hat, erfolgt in der zweiten Phase das Abspiel der Karten. Hauptziel ist es für die eine Seite, mindestens ihre angesagte Stichzahl zu erreichen; die andere Seite muss dies nach Möglichkeit verhindern.

Die vier Farben werden beim Bridge Pik, Coeur (in Österreich Herz), Karo und Treff (die Bezeichnung Kreuz für Treff ist beim Bridge nicht üblich) genannt. Die Farben bilden in dieser Reihenfolge eine Rangordnung, also mit Pik als höchster und Treff als niedrigster Farbe.

Ein Spieler spielt aus, das heißt, er legt eine Karte offen auf den Tisch. Die anderen Spieler geben im Uhrzeigersinn eine Karte aus ihrem Blatt hinzu. Der Spieler, der die ranghöchste Karte zugegeben hat, gewinnt den Stich und spielt zum nächsten Stich aus.

Niklas Benter Redakteur / Sportredaktion
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