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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Ein Fest für Läufer und Zuschauer

04.06.2018

Oldenburg Der Brunnenlauf durch das Eversten Holz lockt zusammen mit dem Straßenfest der Werbegemeinschaft Eversten jedes Jahr mehr Teilnehmer und Besucher an. Im ersten Jahr, 2001, waren es noch 380 Läuferinnen und Läufer. Mittlerweile hat sich diese Zahl fast verzehnfacht. Die Stadtteil-Veranstaltung ist zu einem Großevent herangewachsen.

Die Laufstrecke führte durch den kühlen Wald im Südwesten Oldenburgs. 2400 Meter betrug die kürzeste Runde. Bei der längsten Strecke liefen die Sportler drei Runden mit insgesamt 10 000 Meter.

Hinter den Kulissen standen viele ehrenamtliche Helfer, die für einen reibungslosen Ablauf der Veranstaltung sorgen. Einer von ihnen war Daniel Fabian. Um 7.30 Uhr am Sonntagmorgen malte er bereits die Kreidemarkierungen der Strecke auf den Boden. Von Anfang an war Daniel im Helferteam dabei. Mitlaufen konnte er durch Knieprobleme allerdings noch nie. Seine gute Laune ließ er sich trotzdem nicht nehmen.

Helferin Silke Herrmann war ganz begeistert von dem fröhlichen Miteinander: „Mein Job ist es, die Rennstrecke frei zu halten. Ich bitte die Zuschauer, zur Seite zu gehen, wenn die Läufer angerannt kommen. Niemand meckert oder beschwert sich. Es ist ein schönes Zusammensein. Auch die Anwohner, die mit ihren Autos hier von den Grundstücken fahren, sind sehr achtsam. Alle spielen mit, das finde ich toll.“

Neben den Sportlern war auch bei den Zuschauern jede Altersklasse vertreten: Vom Kindergartenkind, mit der besten Aussicht auf die Laufstrecke, hoch oben von Papas Schultern, bis hin zur anfeuernden Rentnerin.

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Das Wetter spielte optimal mit, da es durch den bedeckten Himmel nicht zu heiß war. Trotzdem hielten die Malteser dieses Mal vorsorglich extra viel Wasser und Obst für die Sportler bereit. Bei den Kinderläufen sei alles, bis auf ein paar aufgeschürfte Knie, soweit störungsfrei verlaufen, berichtete das Team der Malteser.

Bei dem Firmenlauf um 12.30 Uhr stürzte der Läufer Fronck allerdings gleich am Start. „Ich stand in der zweiten Reihe und wurde bei dem Gedränge am Start so geschubst, dass ich hingefallen bin. Aber aufgeben wollte ich nicht und dann bin ich einfach weiter gelaufen.“ Und sogar keine schlechte Zeit. Der Zwölfjährige lief die Strecke in 33 Minuten. Sein Vater, Francois Nsabimana merkte an, dass die Kinder im nächsten Jahr eventuell weiter hinten starten sollten, um Unfälle wie diesen zu vermeiden.

Bei dem Stand der Malteser wurde Fronck nach dem Lauf direkt verarztet und bekam einen Verband. Er war sehr stolz auf sich und seine Familie. Sie trainierten alle zusammen und freuen sich schon auf den nächsten Lauf.

Wer nicht mitlief, feuerte die Sportler tatkräftig an. Anouschka Müller von den MSG Architekten verteilte extra Herzluftballons, um ihre Mannschaft emotional vor dem Rennen zu stärken. „Im nächsten Jahr laufe ich selber auch mit. Ich muss erst noch trainieren“, sagte sie lachend.

Selbstverständlich war auch die NWZ sportlich vertreten. Das Team rund um Chefredakteur Lars Reckermann war hoch motiviert.

Die erste Frau im Ziel war beim Firmenlauf die 16-jährige Mette Bulling. Zusammen mit Frank Jehle und Jann Feldmann aus ihrem Team Ortho-Centrum Oldenburg zog sie konstant ihr Tempo bis zum Ziel durch. Ein Hingucker war die Gruppe von Bruns Männermode. Sie lief in Anzügen um die Wette.


Mehr Bilder sehen Sie unter   www.nwzonline.de/fotos-oldenburg 

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