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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Coronavirus: Wenn Schwarz-Weiß hofft und der Turnerbund bangt

25.03.2020

Oldenburg Nachdem der Spielbetrieb aufgrund der Coronavirus-Krise vor eineinhalb Wochen gestoppt worden ist, warten Oldenburgs Tischtennis-Akteure auf Entscheidungen der Verbände, ob und wie es weitergehen kann. Der Deutsche Tischtennis Bund (DTTB) teilte am Dienstag mit, dass er und die 18 Landesverbände „mit Hochdruck an einer bundeseinheitlichen Lösung für den Abschluss der Saison“ arbeiten würden.

Nach einer kompletten Annullierung der Spielzeit, über die schon spekuliert wurde, klingt das erst einmal nicht. „Der eine oder andere bei uns hofft sicher auf eine Annullierung. Wir hätten nichts dagegen, auch im nächsten Jahr in der Oberliga zu spielen“, sagte dazu Benjamin Ohlrogge, Abteilungsleiter von SWO und Kapitän der ersten Mannschaft des Vereins, die bei noch vier ausstehenden Spielen drei Punkte hinter dem auf Abstiegsrelegationsrang acht stehenden SC Marklohe liegt.

Aufstiegstraum in Gefahr

Bei den Überlegungen geht es um die Entwicklung und Prüfung möglicher Szenarien und Auswirkungen, um ein System zu finden, das in allen Ligen von der untersten Kreisklasse bis zur 1. Bundesliga angewandt werden kann. Mittels einer Arbeitsgruppe und dann mit allen Verbänden soll eine bundesweite Lösung ermittelt werden.

„Optimal wäre es, wenn wir das Ergebnis intern bis zum 5. April festlegen könnten. Dann könnten wir es in der Woche vor Ostern kommunizieren und damit Spielerinnen, Spielern und Vereinen so früh wie möglich Planungssicherheit geben“, sagte DTTB-Präsident Michael Geiger.

Entschieden werden muss unter anderem über eine Verschiebung von Spieltagen, deren Streichung, die Wertung bereits stattgefundener Mannschaftskämpfe, Auf- und Abstiegsregelungen sowie Wechseltermine.

Eine Annullierung wäre für den OTB anders als für SWO äußerst bitter. Der Oberliga-Mannschaft fehlt nur noch ein Punkt aus fünf Spielen zur Meisterschaft und dem damit verbundenen Aufstieg in die Regionalliga. Die Planungen dafür liefen im Hintergrund schon. „Es gibt ja verschiedene Möglichkeiten, wie mit der Saison umgegangen wird. Jeder ahnt, was kommen könnte, es wagt aber noch niemand, etwas dazu zu sagen“, beschrieb Abteilungsleiter Michael Köhler die Situation: „Egal wie entschieden wird: es wird Enttäuschte geben und Verständnisvolle und Zufriedene.“ Die sportliche Situation werde aber erst dann zum wichtigen Thema, wenn es eine Entscheidung gebe.

Unzufriedenheit droht

Es sei schon klar, meinte Geiger, „dass am Ende nicht jede Mannschaft in unseren knapp 10 000 Vereinen und Abteilungen mit den Entscheidungen zufrieden sein wird. Wir versuchen – wie die Verantwortlichen in allen anderen Lebenslagen in dieser Ausnahmesituation –, das große Ganze im Auge zu behalten.“

Jan-Karsten zur Brügge Redakteur / Sportredaktion
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