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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Dramatisches Halbfinale kostet Titelchance

27.06.2019

Oldenburg /Darmstadt Ganz knapp und ärgerlich sind die Tischtennis-Talente Mathis Kohne und Justus Lechtenbörger bei den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften der Jungen mit dem MTV Jever im Halbfinale ausgeschieden und am Ende Dritter geworden. Die beiden Oldenburger haben bei den Friesländern in der abgelaufenen Saison im Männer-Verbandsliga-Team und in der Jungen-Niedersachsenliga gespielt. Durch die Meisterschaft im Nachwuchsbereich hatte sich Jever auch für die DM in Darmstadt qualifiziert.

„Unser Friesen-Power-Team hat mit dem hochverdienten dritten Platz das vor dem Turnier ausgegebene Ziel Halbfinale souverän geschafft. Und doch dauerte es bei allen lange, um über die große vergebene Chance hinwegzukommen“, brachte Fachvorstand Thorsten Hinrichs die Stimmungslage beim MTV-Tross auf den Punkt.

Doch der Reihe nach: In der Vorrunde wurde die Auswahl, die durch Janek Hinrichs, Bennet Robben, Hendrik Hicken und Erik Mast komplettiert wurde, ihrer Favoritenrolle vollauf gerecht. Gegen DJK Biederitz und den TuS Weitefeld-Langenbach gewann Jever jeweils 6:0, gegen den FTV Freiburg 6:2.

Lechtenbörger, der in der kommenden Saison bei den Männern zum Oldenburger TB zurückkehrt, sowie Kohne, der in die Oberliga-Mannschaft des MTV aufrücken wird, blieben dabei im Doppel jeweils dreimal ungeschlagen. Im Einzel kam Lechtenbörger im unteren Paarkreuz auf 2:0 Siege. Kohne erreichte oben eine 3:1-Bilanz, lediglich dem Freiburger Jugend-Nationalspieler Sven Hennig musste er sich geschlagen geben.

Im Halbfinale wurde es dann aber dramatisch. Gegen Hertha BSC Berlin war Jever leicht favorisiert, schaffte es aber bis zum letzten Spiel nicht, sich richtig abzusetzen. Kohne hatte einen Sieg und eine Niederlage verbucht.

Bei einer 5:4-Führung für sein Team musste Lechtenbörger, der sein erstes Spiel verloren hatte, gegen Benjamin Schulwitz an den Tisch. Im fünften Satz führte der Oldenburger schon 9:5, brachte die Partie aber nicht nach Hause und unterlag seinem am Ende wie entfesselt aufspielenden Gegner ganz ärgerlich mit 10:12.

Damit hieß es 5:5, auch die Sätze waren ausgeglichen (19:19). Somit mussten die einzelnen Bälle ausgezählt werden, hier hatte Hertha mit 336:331 die Nase hauchdünn vorn. Das Spiel um Platz drei gewannen Kohne und Lechtenbörger mit Jever zwar gegen Biederitz 6:2. „Das war aber natürlich trotzdem ein ganz bitteres Turnier“, erklärte Kohne enttäuscht.

„Dass die Berliner das Finale 6:4 gegen Titelverteidiger Gievenbeck für sich entschieden, ist ein schwacher Trost“, bilanzierte Fachvorstand Hinrichs. Das galt auch für die Tatsache, dass die MTVer als einzige Mannschaft das Turnier ohne richtige Niederlage überstanden hatten, während die Berliner in der Vorrunde gegen Gievenbeck verloren hatten. Hinrichs: „Dennoch war das eine tolle Saison.“

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