• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Talent trumpft in Thüringen auf

16.05.2019

Oldenburg /Erfurt Weitere wichtige Erfahrungen bei einem international besetzten Turnier haben die SWO-Kämpfer Adrian Bredohl und Emil Koziolek gesammelt. Die beiden derzeit besten Nachwuchsjudoka der Schwarz-Weißen verzichteten auf den Start bei den Bezirksmeisterschaften in Leer und nahmen am 27. „ega-Pokal“ im thüringischen Erfurt teil. Unter den mehr als 400 U-13-Talenten waren Kämpfer aus verschiedenen europäischen Ländern wie den Niederlanden, Ungarn, Polen, Tschechien und sogar aus Israel.

„Das Turnier ist eins der bedeutendsten in Deutschland im Nachwuchsbereich“, erklärt SWO-Trainer Matthias Boss, der mit seinen beiden Schützlingen nach Erfurt gereist war. Das Duo hatte schon zuvor Erfahrungen bei internationalen Turnieren gesammelt. Bredohl hatte zum Beispiel im vergangenen Jahr beim „Adler Cup“ in Frankfurt einen ersten Platz in der U 11 erreicht. Koziolek erkämpfte sich ebenfalls 2018 bei den Bremen Open einen dritten Rang in der U 12. „Beide machten sich daher nicht unberechtigte Hoffnungen auf eine Platzierung bei diesem stark besetzten Nachwuchsturnier in Erfurt“, erzählt Boss.

Für Bredohl war der Wettbewerb in der Gewichtsklasse bis 40 Kilogramm jedoch schon nach seinem ersten Kampf beendet. Das Duell mit Yuichi Yokoyama (JSC Düsseldorf) verlief lange ausgeglichen, ehe der Rheinländer eine kleine Unaufmerksamkeit des Oldenburgers nutzte und per Hüfttechnik eine halbe Wertung (Wazari) erreichte. Danach gelang es Bredohl nicht mehr, das Blatt noch zu wenden.

Für Koziolek lief es deutlich besser. In der Klasse bis 31 Kilogramm erreichte er per Freilos die zweite Runde und entschied dort ein packendes Duell mit Piet Morlok (JT Steinheim) für sich. Der SWO-Kämpfer schaltete den Drittplatzierten der Baden-Württemberg-Meisterschaften mit seinem Lieblingswurf „Ko uchi maki komi“ und einer großen Wertung (Ippon) aus.

Das Viertelfinale gegen den Niederländer Nigel van den Akker blieb lange ohne eine Wertung, bis das Talent vom JC Herkules aus Limburg durch eine überraschende Fußtechnik einen Wazari erhielt. „Der Einsatz von Videotechnik durch die Kampfrichter bestätigte diese Entscheidung“, bedauerte Boss.

Im Viertelfinale der Trostrunde setzte Bredohl seinen Rivalen Yves Brandenstein (PSV Grün- Weiß Kassel) taktisch geschickt unter Druck. Der Hesse wusste sich nur noch mit Regelverstößen zu helfen, wurde mehrfach bestraft (Shido) und schließlich disqualifiziert. Nach einer knappen Niederlage in einem spannenden Duell mit Savelij Gorbatchev (KSV Esslingen, Baden-Württemberg) musste sich Koziolek mit Rang sieben begnügen.

Boss war damit „sehr zufrieden“ und ergänzte: „Die Teilnahme an einem solchen Turnier ist für junge Judoka immer eine sehr besondere und wertvolle Erfahrung, die sie so schnell nicht vergessen werden.“

Jan-Karsten zur Brügge Redakteur / Sportredaktion
Rufen Sie mich an:
0441 9988 2034
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.