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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Fechten: Dieses Duo sticht speziell heraus

13.12.2019

Oldenburg Es gab viele spannende, schweißtreibende und hochklassige Gefechte bei den Landesmeisterschaften der U 13 und U 15 im Degenfechten in Oldenburg. Ein Duell stach bei den Titelkämpfen mit 28 Talenten in der Sporthalle der Graf-Anton-Günther-Schule aber ganz speziell heraus. Lokalmatador Homa Ikei vom Fechtclub zu Oldenburg lieferte sich mit Ole Kladde ein sehr sehenswertes Kräftemessen und musste sich dem Gegner vom Osnabrücker SC am Ende mit 14:15 geschlagen geben.

„Zwischen den beiden gab es schon viele knappe Gefechte, aber dieses Finale sollte ein ganz besonderes werden“, meinte FCO-Trainer Wilfried Lipinski. Sein Schützling, der bei den Deutschen Meisterschaften des Jahrgangs 2005 auf Rang 21 gelandet war, und der DM-Bronzemedaillengewinner des Jahrgangs 2006 aus Osnabrück schenkten sich über die volle Kampfzeit von 3 x 3 Minuten nichts.

Nach einem 14:14 musste die einminütige Verlängerung die Entscheidung bringen. „Fällt in dieser kein weiterer Treffer, gewinnt der Fechter, dem zuvor der sogenannte Vorteil zugelost wurde“, erklärte Lipinski, dessen Schützling in diesem Fall Pech gehabt hatte. „Mit dem Losglück in der Tasche konnte Ole so fechten wie er es am Liebsten tut, nämlich seine Größe ausspielend, passiv mitstoßend“, sagte der FCO-Trainer mit Blick auf die größere Statur von Kladde: „Homa hingegen musste irgendwann angreifen, wollte er gewinnen.“ Der Oldenburger tat es, machte einen technischen Fehler und verlor 14:15.

„Verdient hatten sich die Finalisten den Applaus des gut 40-köpfigen Publikums dann aber beide“, meinte Lipinski und ergänzte mit Blick auf die relativ geringe Beteiligung: „Leider konnten nur die Vereine aus Braunschweig, Nordhorn, Osnabrück und die gastgebenden Oldenburger ihre Schützlinge melden.“

Alle Finalgefechte endeten mit nur einem Treffer Unterschied. Im Finale der U-15-Mädchen bezwang Alexia Kail vom MTV Braunschweig ihre Vereinskameradin Maja Acalski mit 15:14. Bronze ging an Lokalmatadorin Lana Klempau. Bei den U-13-Jungen war Vincent Rhiemeier vom FCO nach einem 9:10 gegen den Osnabrücker Konrad Hellmich tief enttäuscht. „Unterschiedlicher können Gesichtsausdrücke kaum sein“, sagte Lipinski.

In den Mannschaftskämpfen der zweitägigen Veranstaltung sicherte sich das U-13-Team des FCO gegen Nordhorn den Titel. Die U-15-Auswahl musste sich vor Nordhorn und hinter den Osnabrückern mit Silber begnügen, während die U-15-Fechterinnen aus Braunschweig ihre Goldmedaillen kampflos überreicht bekamen. „Unter dem berühmten Strich kann die Landesmeisterschaft sicherlich als sehr gelungene Veranstaltung bezeichnet werden“, resümierte Lipinski: „Wir hatten sehr nette Gäste – und die neue Sporthalle war dem Ereignis angemessen.“

Jan-Karsten zur Brügge Redakteur / Sportredaktion
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