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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Mit flinken Beinen in Erfolgsspur

25.05.2019

Oldenburg Seine Schnelligkeit, Wendigkeit und Durchsetzungsfähigkeit sollen die Hamburg Pioneers zu spüren bekommen, wenn Michael Campbell an diesem Sonntag (15 Uhr, Marschwegstadion) sein Heimdebüt im Trikot der Oldenburg Knights feiert. Der 28-Jährige war aufgrund der Verletzung von Running Back Andreas Bergholz im Testspiel gegen die Hamburg Huskies nachverpflichtet worden und hatte sich vor zwei Wochen beim 35:12-Auswärtssieg bei den Bremerhaven Seahawks gleich mit einem Touchdown eingeführt.

„Ich habe mich für die Knights entschieden, weil ich schon immer in Deutschland spielen wollte. Ich glaube, dass beide Seiten davon profitieren. Ich suchte ein Team und sie brauchten einen Running Back“, erklärt Campbell, der zuvor in der zweiten französischen Liga bei den Grizzlys Catalans gespielt hatte. Die Ritter sind bereits sein achter Verein in Europa, Deutschland ist das sechste Land, in dem der US-Amerikaner spielt, seitdem er über den großen Teich gekommen ist.

In seiner Heimat war der Running Back für die Colorado Mesa Mavericks sowie die Fort Lewis Skyhawks in der zweiten Collegeliga aufgelaufen. „Mit meiner Schnelligkeit und der Fähigkeit zu abrupten Richtungswechseln ist das die ideale Position für mich“, erzählt Campbell.

Positiv überrascht zeigt sich der 28-Jährige vom großen Potenzial im Team der Knights. „Als Importspieler habe ich eine besondere Rolle im Team, die über die persönliche Leistung hinausgeht. Ich möchte ein Leader und ein Vorbild auf wie neben dem Feld sein“, sagt der Vollblutsportler, der sich auch im Basket- und Baseball ausprobiert hat.

„Michael ist ein echter Gewinn für uns, der sich auch schon schnell im Team etablieren konnte“, zeigt sich Knights-Trainer Marcus Meckes mit der Nachverpflichtung zufrieden: „Er ist richtig schnell – das durften die Seahawks schon erfahren.“

Auch gegen die Pioneers sollen die flinken wie kräftigen Beine des US-Amerikaners ein wichtiger Faktor werden. Der Vizemeister von der Elbe ist ein schwer einzuschätzender Gegner, nachdem gleich zu Beginn der Saison alle etatmäßigen Quarterbacks der Hamburger ausgefallen sind. „Sie haben zwar mittlerweile jemanden gefunden, aber man merkt schon, dass ein echter Spielmacher fehlt“, sagt Meckes. „Der Rest sieht aber ganz gut aus, so dass das ein sehr schweres Spiel werden wird.“

Während die Oldenburger auf zwei souveräne Siege (vor dem 35:12 in Bremerhaven gab’s zum Saisonstart ein 35:7 gegen Aufsteiger Wolfsburg) zurückblicken, verbuchten die Pioneers ein 14:14 in Braunschweig und ein 14:35 gegen Ritterhude. „Die werden sich nach allen Kräften wehren“, warnt Meckes: „Wenn wir nicht voll fokussiert wie konzentriert sind und alle ihren Job machen, kann es ein böses Erwachen geben.“

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