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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Outlaws erleben ihr blaues Wunder

04.06.2019

Oldenburg Das war wahrlich nicht das American-Football-Wochenende der Oldenburg Outlaws: Nachdem die aus vielen älteren Spielern zusammengesetzten Oldlaws am Samstag im zweiten Huntebowl dieser Landesliga-Spielzeit gegen die junge zweite Mannschaft der Knights eine deftige 0:92-Packung eingesteckt hatten, kassierte das Oberliga-Team am Sonntag im heimischen GVO-Sportpark in Osternburg ein 7:53 gegen die Hannover Grizzlies.

„Das war deutlich und verdient. Hannover ist da, wo ich dieses Jahr mit dem Team hinwollte“, meinte Trainer Lars Meier, für dessen Schützlinge es im vierten Saisonspiel die vierte Niederlage war – und die höchste seit Jahren.

Als Niklas Friese eine Minute vor Ende der ersten Halbzeit den Ball in die Endzone der Grizzlies trug, hatte bereits ein 0:28 auf der Anzeigetafel gestanden. Kristof Senkbeils Extrapunkt sorgte für den 7:28-Pausenrückstand. Es sollten die einzigen Erfolgserlebnisse der Gastgeber an diesem Tag bleiben. Mit zwei weiteren Touchdowns, davon einer durch die Defense, sowie je einem Field Goal und einer Two Point Conversion baute Hannover die Führung bis zum letzten Viertel auf 46:7 aus.

Die Outlaws erlebten ihr blaues Wunder, die Grizzlies waren einfach klar besser. „Und das in allen Belangen – aber ich war noch nie stolzer auf dieses Team“, sagte Meier mit Blick auf die angespannte Personalsituation. „Am Ende war der eh schon kleine Kader aufgrund von Verletzungen und kurzfristigen Absagen so arg reduziert, dass fast jeder doppelt und dreifach ran musste – und dies tat jeder mit vollem Einsatz und sogar darüber hinaus“, lobte Meier und ergänzte: „Dieses Team hat einen unbändigen Willen und Herz. Das wird sich noch in einigen Siegen in dieser Saison auszahlen.“

Auch Outlaws-Präsident Elmar Heidenescher zollte dem Team Respekt. „Dieses Jahr wird sportlich nicht viel passieren. Dafür werden wir als Team wachsen. Das Spielerische ist mir an diesem Wochenende echt egal, die Punkte auch. Das Menschliche obsiegt – das kann man auch nicht beschreiben“, pflichtete er dem Trainer bei.

Nichtsdestotrotz wurde noch am Sonntag auf die bisher nicht so positiv verlaufene Spielzeit reagiert. „Wir haben das Trainerteam umgestellt“, erklärte Heiden­escher. Phillip Garcia ist nun Offensive Coordinator. Für den 34-jährigen US-Amerikaner, der vor der Saison als erster Importspieler der Outlaws-Historie verpflichtet wurde, rückt der lange verletzt ausgefallene Daniel Brock auf die Quarterback-Position. „Daniel ist im Laufe der Saison aus Ritterhude zu uns gewechselt“, sagte Heidenescher.

Auch die Oldlaws waren am Samstag mit einem kleinen Team angetreten. Nach dem Hinspiel waren die Osternburger noch zufrieden gewesen, das Duell mit der jungen Regionalliga-Reserve der Knights „nur“ 0:50 verloren zu haben. Diesmal ging es nah ran an die 100-Punkte-Grenze. Das 92:0 war der höchste Sieg für die Cavaliers überhaupt. „Die Oldlaws sind alt und unerfahren, haben aber nicht aufgegeben, obwohl wir bei heißen Temperaturen mit einem Mini-Kader angetreten sind“, meinte Heidenescher.

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