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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Ritter bauen auf massigen Prellbock mit weichem Kern

27.04.2019

Oldenburg Mit einem brasilianischen Prellbock in der Offensive Line und einem vollen Kader gehen die American-Football-Spieler der Oldenburg Knights an diesem Sonntag (15 Uhr, Marschwegstadion) ihre erste Aufgabe in der neuen Regionalliga-Saison an. Wie viel Arbeit im Duell mit Liganeuling Wolfsburg Blue Wings auf die starken Jungs zukommt, wird sich zeigen.

„Die Stärke der Blue Wings liegt in der mannschaftlichen Geschlossenheit – die werden nicht so schnell aufstecken“, ist sich der bei den Rittern zum Chefcoach aufgestiegene Marcus Meckes sicher. Er kann gegen den Aufsteiger, der auf den fast kompletten Stamm der Vorsaison zurückgreifen kann, auf einen viel größeren Kader als zuletzt beim Test bei Erstliga-Absteiger Hamburg Huskies bauen (9:34). „Diesmal werden wir fast 50 Spieler dabeihaben. Auch Quarterback Justus Marterer hat sich gesund gemeldet – aber wir werden ihn wohl noch schonen, um nichts zu riskieren. Einzig Andreas Bergholz wird fehlen“, berichtet Meckes.

Eine zentrale Rolle kommt Murilo Machado zu. „Ich bin positiv überrascht von ihm. Man weiß ja bei den Importspielern nie so genau, was da für einer kommt“, lobt Meckes den neuen O-Liner aus der ersten brasilianischen Liga. Dort gewann er zuletzt mit Timbo Rex zweimal die State Championships und einmal die National Championships.

„Sein Coach in Brasilien lobt ihn in höchsten Tönen – seine Videos sind Angst einflößend: 140 Kilogramm reine Muskelmasse auf 195 Zentimetern“, verspricht Knights-Sportdirektor Holger Völling der Defense der Gegner ungemütliche Aufeinandertreffen. Abseits des Platzes zeigt Machado aber seinen weichen Kern. „Er ist ein netter Kerl, der sich schnell integriert hat“, erklärt Meckes.

Schon ehe die Football-Karriere vor fünf Jahren bei Heimatclub Goiânia Rednecks begann und vor zwei Jahren beim erfolgreichsten brasilianischen Team der vergangenen Jahre Fahrt aufnahm, hatte Sport eine wichtige Rolle im Leben des 26-Jährigen gespielt. Er versuchte sich beim Fußball, Handball, Basketball wie beim Judo. „Derzeit konzentriere ich mich aber voll auf Football. Später möchte ich mich aber auch noch einmal im Kampfsport versuchen – nur um das mal ausprobiert zu haben“, erzählt der Brasilianer.

„Deutschland ist eines der besten Länder, wo man Football auf hohem Niveau spielen kann. Als ich das Angebot erhielt, war ich sehr aufgeregt“, sagt der 1,95-Meter-Hüne, der am liebsten als Guard oder Tackle agiert, aber auch als Center einsetzbar ist: „Ich hoffe, mich hier noch weiter verbessern zu können.“

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