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Frauenfußball: Pokal-Aus mit Riesen-Applaus

26.11.2019

Oldenburg Mit einem lachenden und einem weinenden Auge haben sich die Fußballerinnen von FC Ohmstede und TuS Eversten am Sonntag aus dem Bezirkspokal verabschiedet. Der FCO unterlag am Sonntagmittag im Viertelfinale Landesliga-Rivale SG TiMoNo mit 4:6 nach Elfmeterschießen. Mit dem gleichen Ergebnis endete auch der Weg des in der Kreisliga spielenden Favoritenschrecks aus Eversten im Duell mit Bezirksligist TuS Büppel II.

Positives Gefühl

„Raus mit Riesen-Applaus“, lautete das Fazit der TSE-Auswahl um Trainer Oliver Wilms nach dem knappen Aus. „Wir haben heute den Willen gezeigt, alles reingeworfen, uns endlich auch dafür belohnt und konnten mit einem positiveren Gefühl vom Platz gehen“, zog auch FCO-Coach Frank Wronski Gutes aus der bitteren Niederlage.

Die in der Landesliga auf Position eins liegende SG aus Timmel, Moormerland und Nortmoor (11 Spiele, 28 Punkte) war bei den letztplatzierten Ohmstederinnen (10, 3) Mitte der ersten Hälfte durch einen Doppelschlag mit 2:0 in Front gegangen. Ayleen Buttjer traf nach einer Ecke zur Führung für die Ostfriesinnen (20. Minute), Kea Winkelmann legte per Freistoß schnell nach (23.).

Geduld zahlt sich aus

„Wir haben bis dahin trotz der Gegentore sehr gut gespielt und belohnen uns dafür kurz vor der Pause“, meinte Anna Vanselow mit Blick auf das 1:2 von Teamkollegin Maja van Thiel, die den Ball nach starker Vorarbeit von Marie Janssen abgezockt im Tor unterbrachte (44.).

„In der zweiten Halbzeit haben wir weiter konzentriert verteidigt und auf unsere Chance gewartet“, erklärte Vanselow. Die Geduld zahlte sich in der 75. Minute aus. Greta Meinke ging im Strafraum in eine Eins-gegen-Eins-Situation, wurde gefoult und schob den fälligen Strafstoß selbst zum 2:2 ein. Im Elfmeterschießen, vor dem die Ostfriesinnen in der Endphase die Keeperin wechselten, fehlte aber das Glück. „Timmel verwandelt alle Bälle sicher, während wir zweimal danebenschießen – so ist das eben“, meinte Vanselow.

Vielleicht sogar noch etwas bitterer war das Aus der in der Kreisliga als Tabellenzweiter (8, 16) um den Aufstieg kämpfenden Spielerinnen aus Eversten. Die TSE-Frauen hatten gegen die in der Bezirksliga Nord viertplatzierten Friesländerinnen (11, 18) bis zur 93. Minute mit 2:1 geführt.

Das 1:0 von Nicole Klaus für die Regionalliga-Reserve (13.) hatte Jana Becker relativ rasch ausgeglichen (20.), ehe Anna Jöstingmeier die Oldenburgerinnen mit ihrem 2:1 (80.) von einem weiteren Pokalcoup träumen ließ.

Die Gäste nutzten die letzte Ecke des Spiels aber zum 2:2 und hatten im Elfmeterschießen bessere Nerven als die Auswahl von Wilms, der aber stolz auf sein Team sein durfte: „Wir haben tolle Erfahrungen mit unserer Mannschaft im Bezirkspokal gemacht und freuen uns jetzt auf die wohlverdiente Winterpause. Wir haben als Aufsteiger eine tolle Hinserie gespielt.“

Selbstbewusst in Zukunft

Weiter geht’s für Eversten am 7. März 2020 mit dem Kreisliga-Spitzenspiel bei Primus TuS Westerloy (7, 19), für den vor dem Jahreswechsel noch eine Partie am nächsten Sonntag (1. Dezember, 14 Uhr, Hellmskamp) beim siebtplatzierten SV Eintracht (7, 9) auf dem Plan steht.

Ohmstede empfängt dann um 16 Uhr in der Landesliga den direkt vor der Abstiegszone liegenden SV Brake (11, 11) und am folgenden Samstag zur gleichen Uhrzeit ebenfalls auf dem Kunstrasen an der Flötenstraße den auf dem drittletzten Rang stehenden TuS Neuenkirchen (10, 10).

„Trotz der Niederlage war es ein klasse Spiel von uns, aus dem wir Selbstbewusstsein für die zwei kommenden Spiele in der Liga ziehen können“, resümierte Wronski nach dem Pokal-Aus – mit einem lachenden und einem weinenden Auge.

Das war der Weg ins Viertelfinale

Ohmstede hatte sich auf dem Weg ins Viertelfinale in den ersten beiden Runden bei den Bezirksligisten VfL Wildeshausen (5:4 n.E.) und TuS Obenstrohe (1:0) durchgesetzt. Im Achtelfinale folgte ein 2:1 bei Landesliga-Kontrahent SpVg Aurich.

Eversten bezwang in den ersten beiden Pokalrunden zwei in der Bezirksliga spielende Stadtrivalen. Einem 5:3 gegen den Post SV ließ die TSE-Auswahl ein noch etwas torreicheres 6:3 gegen den Polizei SV folgen. Danach musste sich auch Landesligist TuS Neuenkirchen an der Hundsmühler Höhe geschlagen geben (6:7 n.E.).

Nach dem Aus der beiden letzten Vertreter aus Oldenburg treffen im Halbfinale Bezirksligist TuS Büppel II und Landesligist DJK Bunnen sowie die beiden Landesligisten Olympia Uelsen und SG TiMoNo aufeinander. Die Partien finden voraussichtlich am Karsamstag 2020 (11. April) statt.

Jan-Karsten zur Brügge Redakteur / Sportredaktion
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