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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Außenseiter stellt Stadtteams ein Bein

15.07.2019

Oldenburg Die eigentlich zu erwartenden Kräfteverhältnisse auf den Kopf gestellt haben die Fußballer des TV Metjendorf beim Turnier des SV Eintracht. Das Team aus der 1. Kreisklasse nahm am Samstag den Siegerpokal nach einem packenden Kräftemessen von vier Teams mit ins Ammerland. Der Außenseiter setzte sich im Modus „Jeder gegen Jeden“ mit sechs Punkten aus drei Spielen vor den Kreisligisten TuS Eversten und Eintracht (je vier Zähler) durch. Auf dem letzten Rang landete Bezirksliga-Aufsteiger SV Ofenerdiek (zwei).

„Das Turnier war spannend bis zur letzten Partie und wurde auch erst in dieser entschieden. Jede Mannschaft hatte vor ihrem letzten Spiel noch die Chance auf den ersten Platz“, bilanzierte Organisator Thomas Absolon. Der SV Eintracht hätte den Siegerpokal durch ein 2:0 im finalen Duell mit dem SVO zu Hause behalten können. Das Etzhorner Team von Trainer Andreas Greff musste sich gegen den Bezirksligisten aber mit einem 0:0 begnügen.

Im Spiel zuvor hatte sich Metjendorf mit einem 1:0 gegen Eversten auf den ersten Rang gesetzt. Sebastian Günzel erzielte dabei den Treffer, der den Ammerländern letztlich den Turniersieg bescheren sollte. „Metjendorf hat am Ende verdient gewonnen. Der TV war über den ganzen Nachmittag gesehen die beste Mannschaft“, lobte Absolon das couragierte Auftreten des Underdog.

Die vier Mannschaften waren im Modus „Jeder gegen Jeden“ jeweils 30 Minuten aufeinandergetroffen. Zum Start hatte der Bezirksliga-Absteiger aus Eversten die Gastgeber durch ein Tor von Torge Griese bezwungen.

Schon in der zweiten Partie gab es die erste Überraschung. Durch zwei Treffer von Tobias Martini setzte sich Metjendorf gegen die nun zwei Spielklassen höher antretenden Nachbarn aus Ofenerdiek durch. Danach trennten sich SVO und Eversten torlos. Luca Schirmacher nährte anschließend mit seinem Siegtreffer gegen Metjendorf die Hoffungen der Etzhorner, das eigene Turnier mit einer Siegesfeier beenden zu können.

„Das Turnier war zwar kleiner als das vor zwei Jahren mit dem VfB Oldenburg, dem JFV Nordwest und BV Cloppenburg, aber trotzdem eine runde Sache und ein voller Erfolg. Die Trainer der drei eingeladenen Mannschaften waren sehr zufrieden, wir denken jetzt schon an eine Wiederholung im kommenden Jahr“, sagte Absolon.

Dabei hatte sich Eintracht mit einem Fauxpas selbst noch einen Stein in den Weg gelegt. Die Etzhorner hatten die Anmeldung der Spiele beim Fußballkreis nicht korrekt ausgeführt, so dass sie am Freitag noch keine Unparteiischen für die Veranstaltung hatten.

Kurzfristig sprangen jedoch Schiedsrichter-Urgestein Wolfgang Haferkamp und Jungreferee Jona Had­stein ein, retteten damit die Gastgeber und leiteten die sechs Partien souverän zur Zufriedenheit aller Beteiligten. „Den Schiedsrichtern gilt unser besonderer Dank“, sagte Absolon: „Sie haben uns aus der Patsche geholfen.“

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