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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Darum verzichten VfB und VfL auf Hallenturniere

08.12.2018

Oldenburg Hallenfußball, nicht mit uns: So könnte das Motto der beiden Oldenburger Regionalligisten in diesem Winter lauten. Wie der VfB verzichtet auch der VfL in diesem Jahr auf Auftritte unterm Dach. Die Branchengrößen aus der Stadt werden zur Neuauflage der Stadtmeisterschaften, die der Polizei SV am 18./19. Januar in der Sporthalle Wechloy ausrichtet, ihre zweiten Mannschaften schicken. Die Rückrunden-Vorbereitung ist wichtiger als der Budenzauber.

„Wir hatten nach der Aufstiegsrunde zur Regionalliga bis zum Trainingsbeginn nur vier Wochen Pause. Dann standen 23 Pflichtspiele in etwas mehr als vier Monaten auf dem Programm“, erklärt VfL-Sportleiter Detlef Blancke. Nach dem letzten Duell vor der Winterpause an diesem Samstag ab 14 Uhr beim TSV Havelse sollen die Spieler eine längere Pause erhalten. „Bei vielen ist der Akku einfach leer – dazu kommt auch noch unsere lange Verletztenliste“, betont Blancke.

So läuft das Turnier

Am 18. und 19. Januar richtet der Polizei SV in der Sporthalle Wechloy die Neuauflage der Stadtmeisterschaften aus. Alle 18 Oldenburger Fußballvereine, die derzeit am Spielbetrieb teilnehmen, haben zugesagt. Vorrunde, 18. Januar Gruppe A: Krusenbuscher SV, SWO, Victoria Osternburg, TuS Bloherfelde. Gruppe B: FC Wittsfeld, Polizei SV, Post SV, GVO Oldenburg, FC Medya. Gruppe C: BW Bümmerstede, Tura 76, FC Oldenburg, VfB Oldenburg II, Eintracht. Gruppe D: VfL Oldenburg II, SV Ofenerdiek, TuS Eversten, FC Ohmstede. Endrunde, 19. Januar Gruppe 1: 1. Gruppe C, 2. Gruppe D, 1. Gruppe B, 1. Gruppe D, 1. Gruppe A. Gruppe 2: 2. Gruppe C, 2. Gruppe A, 3. Gruppe C, 2. Gruppe B, 3. Gruppe B.

Deshalb verzichtet der Regionalliga-Aufsteiger in diesem Jahr auch auf die Ausrichtung seines „Prull-Cup“, der immer zwischen Weihnachten und Silvester stattfand. Trainer Dario Fossi gilt ohnehin nicht als großer Freund des Hallenfußballs. „Außerdem starten wir schon am 14. Januar in die Vorbereitung auf die zweite Saisonhälfte“, ergänzt Blancke.

Auch VfB-Trainer Marco Elia sieht den Hallenfußball inzwischen mit anderen Augen als noch im Januar 2017. Damals gewann er als GVO-Coach mit dem Bezirksligisten das Endspiel der 20. Stadtmeisterschaften gegen den damaligen Landesligisten TSV. Jetzt will er durch den Verzicht auf Duelle unterm Dach mögliche Verletzungen vermeiden. „Eigentlich liebe ich den Hallenfußball, bei der Stadtmeisterschaft wird aber zu ernsthaft gespielt“, erläutert Elia und fügt hinzu: „Wir Regionalligisten sind in jedem Spiel der Favorit, den man schlagen will. Die Bezirks- und Kreisligisten spielen mit sehr viel Einsatz gegen uns und den VfL – da wird mir zu viel Wert auf die Zweikampfführung gelegt.“

Auch Elia bittet seine Spieler Mitte Januar zum Trainingsauftakt. Zwischen dem letzten Spiel in 2018 an diesem Sonntag (14 Uhr, Marschwegstadion) gegen Hannover 96 II und der ersten Einheit sollen die Spieler „Abstand gewinnen“, sagt der VfB-Coach: „Sie sollen sich zwar fithalten, aber sonst nicht viel an Fußball denken.“

Das nach der Fusion der fünf Kreise im Nordwesten vor einem Jahr ausgespielte Regionalturnier mit zehn höherklassigen Mannschaften aus dem Bereich des Fußballkreises Jade-Weser-Hunte erlebt keine zweite Auflage. Der Zuschauerzuspruch in der kleinen EWE-Arena entsprach wohl nicht den Erwartungen. Zudem war das Interesse möglicher Sponsoren so gering, dass die Planung schnell eingestellt wurden.

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