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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Everster steigen trotz Niederlage auf

28.05.2018

Oldenburg Die Fußballer des TuS Eversten haben trotz des 1:2 beim FC Nordenham den Aufstieg in die Bezirksliga geschafft, weil auch der Dritte SW Oldenburg mit 1:3 bei SV Ofenerdiek verlor. Der VfL II sicherte sich mit dem 11:0 gegen SV Gödens den Klassenerhalt. FC Ohmstede unterlag Wilhelmshaven 0:2.

FC Nordenham - TuS Eversten 2:1. TSE war überlegen und hatte zahlreiche Tormöglichkeiten. Der Tabellenzweite scheiterte aber am überragenden FCN-Torwart Christoph Müller oder den eigenen Nerven. Der Gastgeber stand sehr tief und lauerte auf Konter. Einen davon nutzte Mehmet-Emin Acar, der nach einem Steilpass allein vor TSE-Torwart Yannik Zytur (26.) auftauchte. Eversten berannte den Kasten der Nordenhamer, der blieb aber wie vernagelt. Einen weiteren Konter schloss Suleiman Ibrahim (74.) zum 2:0 ab. A-Junior Ingmar Peters verkürzte per Kopfball auf 1:2. „Mit einer Niederlage aufzusteigen, ist zwar nicht so schön, aber nach 30 Spieltagen stehen wir zurecht auf dem zweiten Platz“, freute sich TSE-Coach Nils Reckemeier.

SV Ofenerdiek - SW Oldenburg 3:1. Die Sandkruger nutzten den Steilpass aus Nordenham nicht, sondern verloren selbst. In dieser Partie hatten die Gäste Chancen für mehr als ein Spiel. Aber erst beim Stand von 0:3 machte Torjäger Oliver Kleinhans eine. „Nach Spielschluss waren alle enttäuscht. Wenn man die ganze Saison sieht, ist Platz drei aber ein großer Erfolg“, meinte SWO-Co-Trainer Christoph Hinz.

VfL II - SV Gödens 11:0. Der VfL rettete sich mit einem Kantersieg aus eigener Kraft und beendete die Saison auf Platz elf. Schon zur Pause führten die Platzherren mit 6:0, bis zur 75. Minute legten sie fünf weitere Tore nach. „Das war eine geschlossene Teamleistung. Die Spieler haben den Willen gezeigt, unbedingt den Klassenerhalt schaffen wollten“, lobte VfL-II-Co-Trainer Frithjof Lachauer.

FC Ohmstede - STV Wilhelmshaven 0:2. Die Gäste aus der Jadestadt brauchten im Kampf gegen den Abstieg drei Punkte und gingen deshalb entschlossener ins Spiel als die Ohmsteder. „STV hatte den größeren Willen und hat deshalb auch verdient gewonnen“, meinte FCO-Trainer Berthold Boelsen.

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