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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Manager-Posse hält TSV in Atem

26.01.2018

Oldenburg „Ich bin seit gestern der Team-Manager des TSV Oldenburg. Ich danke dem Präsidenten Erdal Sarigül und dem Sportlichen Leiter Karl Heinz Bohn für das Vertrauen.“ Mit diesem Eintrag und zwei Bildern auf seiner Facebook-Seite „Manager Arman TSV Oldenburg“, die ihn zusammen mit dem ehemaligen Vorsitzenden des Fußball-Landesligisten TSV, Erdal Sarigül, zeigen, überraschte Arman Kocekyan am 18. Januar nicht nur Sarigül.

Vollmundig verkündet der selbsternannte neue Teammanager des TSV seitdem, dass der Landesligist seine noch ausstehenden 15 Spiele allesamt gewinnen und deswegen in die Oberliga aufsteigen werde. Zudem kündigte er an, dieses Ziel mit Spielern erreichen zu wollen, die in der Champions League oder bei einer Weltmeisterschaft gespielt hätten.

folgende Spieler will Kocekyan als Teammanager mitbringen

Babacar Ndiour (29): Der Innenverteidiger bestritt zwei A-Länderspiele für Senegal. Er spielte für Vereine im Senegal, Faröer, Libyen, Tunesien und Kuwait. Samuel Kyere (25): Der Außenverteidiger absolvierte zwei Länderspiele für die U20 Ghanas. Er spielte bisher für Berekum Chelsea (Ghana), Shirak Gyumri (Armenien) und den ghanaischen Meister Asante Kotoko Kumasi. „Claudio“ Silva (30): Der gebürtige Brasilianer stürmte in seiner Heimat und bei Hammarby IF (Schweden). Zuletzt war er für Al-Nahda Muscat Club (Oman) aktiv. Nyami Yves (22): Der Mittelfeldspieler ist Franzose, hat dreimal für die U21 der Demokratischen Republik Kongo gespielt. Er spielte in Frankreich, für die Nachwuchsmannschaft von Red Bull New York und in Gibraltar.

Bei Sarigül, der bis zum 8. Januar Vorsitzender des TSV gewesen war, löste die Facebook-Seite großes Erstaunen aus. „Ich habe Arman Kocekyan bisher zweimal gesehen. Als er mich zusammen mit einigen Begleitern besuchte, hat einer von diesen die Bilder gemacht. Herr Kocekyan ist trotz seiner Behauptung aber nicht der Teammanager des TSV“, stellt Sarigül auf NWZ-Nachfrage klar.

„Ich habe Herrn Kocekyan bereits telefonisch aufgefordert, diese falsche Darstellung auf seiner Facebook-Seite zu löschen“, sagte Sarigül, der beim TSV trotz seines Rücktritts immer noch die Zügel in der Hand hat. Die Zusammenarbeit des TSV mit Arman Kocekyan beschränke sich auf die Suche nach Spielern für den Siebten der Landesliga.

Der in Miltenberg (Unterfranken) lebende Kocekyan verteidigt seine offensive Vorgehensweise. „Ich arbeite immer öffentlich, das gehört für mich zur Professionalität dazu“, meinte er am Donnerstag auf NWZ-Nachfrage. Auch seine Ankündigung, die ausstehenden 15 Spiele gewinnen zu wollen, hält er für legitim. „Wenn man nicht alles gewinnen will, geht man mit solchen Topspielern nicht in die Landesliga“, sagte er zu den hämischen Kommentaren, die auf seiner Facebook-Seite gepostet wurden. „Wir wollen die Saison ruhig zu Ende spielen. Unser Ziel ist eine weitere Landesligasaison“, hält Sarigül nichts von den Aufstiegsfantasien Kocekyans.

Unterdessen hat der TSV die Trennung vom erst im Januar verpflichteten Trainer Nicholas Kontos und des Co-Trainers Johnny Kontos bekanntgegeben. „Nicholas sollte nie bei uns Trainer werden. Ich habe einen ganz anderen Kandidaten im Auge“, sagte Sarigül. Die Bekanntgabe dieser Personalie Anfang Januar hatte zum Rücktritt Sarigüls als Vorsitzender geführt. Auch Teammanager Yener Kesten nahm danach seinen Hut. Wer der neue Coach ist und wann dieser beginnt, ließ Sarigül offen.

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