• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Oberligist kämpft gegen Zeit und Kritik

14.08.2019

Oldenburg Die Auswärtstournee der Fußballer des VfL wird noch bis in den September fortgesetzt. Die Bauarbeiten für einen neuen Kunstrasenbelag im heimischen Hans-Prull-Stadion an der Alexanderstraße dauern, wie von Beginn an auch einkalkuliert, noch eine Weile. Der Grund: Auch die Tragschicht muss erneuert werden.

„Die Arbeiten liegen im Zeitplan, bis zum Spiel gegen Arminia Hannover sollten sie abgeschlossen sein“, zeigt sich VfL-Sportleiter Detlef Blancke zuversichtlich, dass der Regionalliga-Absteiger am 8. September (Sonntag, 15 Uhr) zu Hause gegen den momentanen Tabellenzweiten aus der Landeshauptstadt antreten kann.

Das bisher für den 23. August angesetzte Heimspiel gegen den FC Hagen/Uthlede wurde auf Mittwoch, 11. September, verschoben. Der geplante Heimrechttausch mit dem Gegner kam nicht zustande, weil der Sportplatz in Hagen an dem Wochenende durch eine andere Veranstaltung belegt ist.

Schon für das erste Heimspiel gegen den TuS Bersenbrück hatte der VfL das Heimrecht getauscht. Nach dem 0:0 zum Saisonauftakt bei Atlas Delmenhorst gab es am vergangenen Sonntag beim Rivalen aus dem Landkreis Osnabrück einen 2:1-Erfolg.

Der Belag in der heimischen Arena musste jetzt nach 13 Jahren erneuert werden. „Ob die Tragschicht eine weitere Periode hält, konnte erst nach dem Abtragen des alten Kunstrasens überprüft werden“, erklärt Blancke und ergänzt: „Ein Gutachten hat ergeben, dass sie erneuert werden muss, aber auch darauf hatten wir uns eingestellt.“

Dass Kunstrasenplätze in jüngster Zeit ins Fadenkreuz von Umweltschützern geraten sind, stößt nicht nur bei den Verantwortlichen des VfL auf Unverständnis. „Wir haben lange für einen Kunstrasenplatz gekämpft“, sagt zum Beispiel Thomas Haake als Leiter der Fußballabteilung des Post SV. Auf dem Gelände an der Grundschule Alexandersfeld soll in den nächsten Jahren ebenso ein Kunstrasenplatz entstehen wie an der Kennedystraße und der Brandenburger Straße.

Damit erhöht sich die Zahl der Anlagen in der Stadt auf insgesamt sieben – aktuell sind es vier an der Alexanderstraße, beim FC Ohmstede an der Flötenstraße, bei GVO im Sportpark Osternburg und beim Jugendleistungszentrum des VfB an der Maastrichter Straße. „Wir haben 24 Fußballmannschaften im Senioren- und Jugendbereich. Für den regelmäßigen Spiel- und Trainingsbetrieb ist ein Kunstrasenplatz für uns einfach erforderlich“, sagt Haake.

„Wenn wir den Platz an der Alexanderstraße nicht hätten, müssten wir unsere Fußballabteilung dicht machen“, meint VfL-Obmann Michael Plätzer mit Blick auf die kürzlich hochgekochte Kritik. Dabei stehen nicht die Kunstrasenanlagen an sich, sondern die Granulate, die die Oberfläche elastischer machen, im Fokus. Die könnten verweht oder ausgeschwemmt werden und so ins Abwasser gelangen. Um das zu verhindern, werden in Abläufen rund um die Anlagen Filter eingebaut.

„Nach 13 Jahren musste unser Platz saniert werden. Der neue Kunstrasen ist zertifiziert und entspricht somit allen Vorschriften, das gilt auch für das uns aufgebrachte Granulat“, sagt VfL-Präsident Rainer Bartels und ergänzt: „Wenn die Vorschriften in Zukunft geändert werden sollten und bestimmte Granulate nicht mehr aufgebracht werden dürfen, werden wir uns natürlich danach richten. Bei uns wurde alles geprüft – wir erfüllen alle Auflagen.“

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.