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Fußball: Oberligist visiert Wiederaufstieg an

18.12.2019

Oldenburg Der Traum vom sofortigen Wiederaufstieg in der Regionalliga lebt: Nachdem sich die VfL-Fußballer am vergangenen Wochenende als Tabellendritter der Oberliga in die Winterpause verabschiedet haben, wollen die Oldenburger im neuen Jahr mindestens eine Position nach oben klettern. Luchst die nach dem Abstieg aus der vierthöchsten Spielklasse im vergangenen Sommer neuformierte Mannschaft Atlas Delmenhorst noch Rang zwei ab, ist über die Relegation die Rückkehr drin.

„Hildesheim ist eigentlich schon zu weit weg, Platz zwei ist aber möglich. Zumal alle Mannschaften von oben noch bei uns in Oldenburg spielen müssen“, sagt VfL-Sportleiter Detlef Blancke zur absolut berechtigten Hoffnung, die Relegationsspiele gegen den Drittletzten der Regionalliga erreichen zu können.

Zweifel zum Saisonstart

Die Mannschaft von Trainer Dario Fossi hat nach 20 Spielen 41 Punkte auf dem Konto und liegt damit gleichauf mit Atlas. Die Delmenhorster haben allerdings noch ein Nachholspiel zu bestreiten. Spitzenreiter VfV Hildesheim (19 Partien, 49 Zähler) ist schon relativ weit enteilt.

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„Wir mussten nach dem Abstieg eine neue Mannschaft aufbauen. Elf Spieler sind gegangen, elf neue musste unser Trainer integrieren“, sagt Blancke, der vor der Saison „nur“ einen Platz im oberen Tabellendrittel als Ziel ausgerufen und sogar noch Zweifel hatte. Die wurden in der Vorbereitung auch bestätigt. Im letzten Test gab es ein blamables 0:5 beim Bremenligisten Bremer SV. Es folgte das NFV-Pokal-Aus bei Ligarivale FC Hagen/Uthlede (0:1).

„Wir wussten vor dem ersten Punktspiel bei Atlas nicht, wo wir stehen. Wir haben dann aber eine gute Hinrunde gespielt“, blickt VfL-Kapitän Nils Frenzel zurück. Die große Sorge bei den Verantwortlichen war im Sommer der Saisonstart mit sieben Auswärtsspielen aufgrund der Arbeiten für den neuen Kunstrasen im heimischen Hans-Prull-Stadion. In der vergangenen Regionalliga-Saison hatte die Mannschaft auswärts keinen einzigen Punkt geholt.

„Wir haben uns aber auch auswärts wieder konsolidiert. Natürlich gab es auch Zweifel, ob wir den Kampf in der Oberliga annehmen würden. Im Laufe der Runde sind wir aber immer stabiler geworden“, frohlockt Blancke.

„Kader in Breite stark“

Die Mitabsteiger Germania Egestorf/Langreder und ULM Wolfsburg sind in der Oberliga in den Startlöchern hängengeblieben. Egestorf/Langreder hat immerhin nach dem 1:3 gegen den VfL Ende August die Kurve gekriegt und mit neun Siegen in Folge den Anschluss an die Spitzengruppe gefunden. ULM kämpft auch in der Oberliga gegen den Fall in den Keller.

„Unsere Mannschaft hat sich sehr gut entwickelt. Der Kader ist in der Breite so stark wie noch nie, seit ich beim VfL bin“, sagt Fossi: „Ich bin stolz darauf, diese Mannschaft zu trainieren. Unsere Spieler geben in jedem Training und in jedem Spiel alles.“

Der VfL-Coach kann jedem Spieler Einsatzzeiten geben und mit kleinen Rotationen die Zuschauer wie die Gegner überraschen. „Unsere neuen Spieler haben sehr gut eingeschlagen, das konnte man bei allen so nicht erwarten“, lobt auch Blancke den Einsatz der Zugänge. Für ihn gibt es daher auch keinen Grund, in der Winterpause den Kader zu verändern.

Einzig Abwehrspieler Hendrik Dieckmann verlässt das Team aus beruflichen Gründen in Richtung Hamburg. „Hendrik bleibt in der Rückrunde als Spieler beim VfL, wird aber wohl nicht mehr für uns auflaufen“, sagt Blancke. Zudem muss Lennart Blömer erneut am Knie operiert werden und fällt zwei bis drei Monate aus.

So läuft die Vorbereitung

Das eine Jahr in der Regionalliga hat bei allen im VfL den Appetit auf eine weitere Saison in der höheren Spielklasse geweckt. „Wir spielen gleich nach der Winterpause gegen Egestorf/Langreder. Dann werden wir wissen, was möglich ist“, sagt Frenzel mit Blick auf den Start am 9. Februar im Hans-Prull-Stadion. Am 6. Januar beginnt die Mannschaft mit der Vorbereitung auf die verbleibenden 14 Spiele. Fünf Tage später soll der erste Test gegen Landesligist Wildeshausen stattfinden.

Alle Rechenspiele an der Spitze gehen Fossi zum jetzigen Zeitpunkt übrigens zu weit. „Wir wollen gute Spiele abliefern“, sagt er und tritt mit leichtem Druck auf die Euphoriebremse: „Erst am Ende der Saison werde ich auf die Tabelle schauen.“

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