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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Sechs Vereine kassieren Bares für Referees

11.10.2019

Oldenburg Schiedsrichtermangel ist bei vielen Sportarten ein großes Problem. Vielerorts zahlen manche Vereine lieber das Ordnungsgeld, statt sich um den Fortbestand der pfeifenden Zunft zu kümmern. Doch auch im Fußball kann kein Spiel ohne Referee angepfiffen werden. Dass es auch anders geht, zeigte die Tagung der Oldenburger Vereinsschiedsrichter-Obleute. Dort wurden sechs Vereine für ihre sogenannte „Schiedsrichter-Sollerfüllung“ mit einem Prämienscheck – also mit einem Geldgeschenk – belohnt. Folgende Stadtvereine konnten sich freuen: SV Ofenerdiek und VfB (je 100 Euro), Schwarz-Weiß (150 Euro), Polizei SV (400 Euro), VfL (550 Euro) und GVO (1450 Euro).

Eingeladen hatte ins Vereinsheim von Schwarz-Weiß Oldenburg Fabian Becker vom Schiedsrichterausschuss des Fußball-Kreises Jade-Weser-Hunte, Regionssprecher der Oldenburger Unparteiischen. Der Fußball-Kreis hatte im Spieljahr 2018/19 für fehlende Schiedsrichter von den säumigen Vereinen eine Schiedsrichter-Ausgleichsabgabe erhoben. Der Kreisvorstand hatte daraufhin beschlossen, den Vereinen, die ihr Schiedsrichtersoll erfüllt hatten, aus diesen Mitteln eine gestaffelte Prämie zu zahlen. „Die Gelder sollen für die Schiedsrichterarbeit im Verein verwendet werden“, hofft Manfred Walde, erster Vorsitzender des Fußball-Kreises.

Beim anschließenden Dialog des Kreisschiedsrichterausschusses mit den Oldenburger Vereinsschiedsrichterobleuten, bei dem Becker zusammen mit dem Vorsitzenden der Schiedsrichter Dennis Hohmann Rede und Antwort stand, gab es einen Austausch. „Wir können sehen, dass die Arbeit bei den Vereinen gut klappt, die einen Schiedsrichterobmann haben“, berichtete Becker. Diese Obleute kümmern sich speziell um die Belange ihrer Unparteiischen. Der Dialog sei wichtig, um Regularien, Probleme und beiderseitige Erwartungen zu besprechen. „Uns ist auch wichtig, dass die Schiedsrichtergemeinschaft zukünftig noch besser unterstützt wird“, ergänzte Becker.

Die Funktionäre wurden laut Becker daraufhingewiesen, dass die aktuellen Daten der eigenen Schiedsrichter im DFB-Net eingesehen werden können: „Dadurch kann das Schiedsrichterwesen noch besser und schneller koordiniert werden.“

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