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Fußball: Talente überwintern mit breiter Brust

20.12.2018

Oldenburg Halbzeit für die Talentschmiede des JFV Nordwest und ihre drei Jugendmannschaften in den Regionalligen der A-, B- und C-Junioren: Während die U-19-Fußballer in der Winterpause vom Aufstieg in die Bundesliga träumen dürfen, kämpfen die U 17 und U 15 um den Klassenerhalt. Alle drei Teams wollen in der im Januar startenden Vorbereitung alles für eine möglichst erfolgreiche zweite Saisonhälfte geben.

U 19: Der Traum lebt

Elf Siege in 14 Spielen lautet die beeindruckende Statistik der A-Junioren. Trainer Lasse Otremba ist voller Freude: „Wenn uns jemand vor der Saison gesagt hätte, wir holen 33 Punkte und stehen auf Platz zwei, dann hätten wir das sofort unterschrieben.“ Zuletzt gab es sogar fünf Siege in Folge. „Was mich sehr stolz gemacht hat, ist die Bereitschaft, alles dem Mannschaftserfolg unterzuordnen. Wir waren oft in der Situation, dass starke Spieler erst von der Bank kamen und dann alles rausgehauen haben. Alle nehmen ihre Rolle an“, lobt Otremba. Aktuell hat lediglich Holstein Kiel (37 Punkte) eine bessere Bilanz.

Der Ausbildungsauftrag, möglichst viele Spieler in die Mannschaften des VfL und VfB zu überführen, steht dennoch im Vordergrund. „Die Älteren durften bereits diverse Male unter Dario Fossi und Marco Elia mittrainieren. Die Zusammenarbeit läuft wirklich prima“, sagt Otremba und ergänzt: „Viele Spieler der beiden Mannschaften haben eine JFV-Vergangenheit.“ Insofern sei Platz zwei „natürlich klasse, aber die Ausbildung ist noch wichtiger.“

Dennoch soll die starke Platzierung gehalten werden. Denn Otremba, der von seinen Talenten immer eine spielerische Lösung erwartet, kann auf einen starken Kader mit 27 Spielern zurückgreifen: „Wir sind hungrig und wollen uns alle für unseren Aufwand belohnen.“

U 17: Offensiv hakt’s

Fünf Siege und 18 Punkte in 14 Spielen bedeuten Platz acht der Regionalliga und nur drei Zähler Vorsprung auf einen Abstiegsrang. „Wir haben zwar auch gute Spiele abgeliefert, aber es war in der Nachbetrachtung bei zu vielen Begegnungen einfach zu wenig“, fasst Trainer Hendrik Buhl die Hinserie zusammen.

Das Team musste sich erst finden, jüngere Talente mussten erst an das Spielniveau herangeführt werden, doch die Inkonstanz kann sich Buhl nicht so ganz erklären. „Wir gewinnen 4:1 und setzen bestimmte Elemente sehr gut um – eine Woche später vermissen wir diese vollständig“, moniert er.

Taktisch zeigte sich die Mannschaft bislang gerade in der Offensive noch zu schwankend. „Insgesamt stehen wir defensiv sehr geordnet und diszipliniert“, sagt Buhl: „Aber in der Offensive müssen wir die Tore machen.“ Dabei mithelfen, nach der Winterpause „ein größeres Polster nach unten aufzubauen“, sollen zwei Verstärkungen. Stürmer Erolind Olluri vom SC Borgfeld soll für mehr Torgefahr sorgen, Torwart Niklas Griesmeyer verstärkt die Defensive.

U 15: Serie gibt Mut

Nach dem Aufstieg in die höchste Spielklasse dieser Altersklasse stimmte die Leistung des JFV oft, doch die Ergebnisse zunächst fast nie. Mit sieben Punkten aus den jüngsten drei Spielen vor der Winterpause hat das Team von Trainer Wolfgang Horn aber die Mission „Ligaverbleib“ angefeuert. „In der höchsten Spielklasse wird jeder Fehler sofort bestraft, das müssen die Jungs auch erstmal lernen“, sagt Horn: „Aber wir haben eine tolle Mannschaft, die eine sehr hohe Motivation an den Tag legt.“

Mit neun Punkten aus 13 Partien befinden sich die Oldenburger nach der Hinserie auf dem zwölften Platz, der den Abstieg bedeuten würde, doch das rettende Ufer ist aktuell nur zwei Zähler entfernt. „Als Team haben wir in jedem Spiel überzeugen können und sind nie unter die Räder geraten. Doch wir brauchen mehr Gefahr vorm Tor“, urteilt Horn, der das Team mit den Co-Trainern Andrew Uwe, Christian Maletzko und Jann Mühlena betreut.

Für die zweite Saisonhälfte verstärken Marian Eilers (VfL Oldenburg), Rehmi Neugebauer (SV Brake), Dominic Meyer (TuS Eversten) und Can Sengül (JFV Ahlerstedt-Ottendorf-Heeslingen) die U 15 des JFV. „Das Ziel ist es, am Ende überm Strich zu bleiben. Die Bereitschaft und Motivation sind da“, sagt Horn, „nun brauchen wir auch die Ergebnisse dafür“.

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