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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Talente verpassen Pokalcoup gegen 96

27.09.2019

Oldenburg Die Sensation verpasst, aber sicher einige Fans dazugewonnen: Die A-Junioren des JFV Nordwest haben den U-19-Fußballern von Hannover 96 ein packendes Duell im Landespokal-Viertelfinale geliefert, das Spiel gegen den Bundesliga-Dritten nach einer Führung aber am Ende 1:4 (1:1) verloren. Die Mannschaft aus der Landeshauptstadt trifft nun in der Runde der letzten Vier auf den Sieger der Partie zwischen den wie die Oldenburger in der Regionalliga spielenden Teams von VfL Osnabrück und TSV Havelse.

„Wir haben vor sicher mehr als 150 Zuschauern wirklich ein sehr, sehr gutes Spiel gemacht“, meinte JFV-Coach Lasse Otremba und ergänzte: „Trotz der Niederlage hat die Mannschaft Werbung für sich gemacht. Wir würden uns freuen, wenn viele zum nächsten Heimspiel wiederkommen.“

Gegen die hochfavorisierten Gäste verteidigten die Oldenburger diszipliniert, ohne sich nur komplett auf die Defensive zu konzentrieren. „Wir haben nur wenige Chancen zugelassen – erst am Ende, als wir aufmachen mussten, ging bei 96 mehr“, sagte Otremba.

Zunächst kam der Bundesligist mit dem Mittelfeldpressing der Gastgeber nicht so gut klar. Die JFV-Talente kamen zu guten Balleroberungen und traten auch bei eigenem Ballbesitz mutig auf. In der 22. Minute setzte sich Timo Stüßel auf der rechten Seite durch, gab den Ball flach und scharf in den 96-Strafraum, wo Jones Oppong das 1:0 für die Oldenburger markierte. „Das war schon ein bisschen verdient“, erklärte Otremba und ergänzte: „Danach hat man gemerkt, dass Hannover wütend ist.“

Klare Chancen für den Bundesligisten blieben aber weiterhin Mangelware, bis doch der Ausgleich fiel. In der 37. Minute erzielte Frederik Trümner mit einem Sonntagschuss aus 25 Metern das 1:1. „Von zehn Versuchen kriegt der einen so hin – ärgerlich, dass wir so das Gegentor bekommen“, meinte Otremba, dessen Team nach der Pause die Linie verlor. Der 96-Nachwuchs bekam nun Oberwasser und ging rasch in Front. Bei einem Angriff über die rechte Seite spielten die Gäste ihre Stärken aus und kamen durch Mick Gudra zum 2:1 (50. Minute). „Da hat man die Qualität des Gegners gesehen“, zollte Otremba dem Bundesligisten Respekt, ärgerte sich aber mächtig über das 1:3, das wiederum Gudra nur wenig später nachlegte (54.): „Wir verlieren unnötig im Spielaufbau den Ball, reklamieren Handspiel und fangen uns das Tor – das fällt einfach viel zu schnell.“

Den Platz, den die zwangsläufig offensiver werdenden Gastgeber jetzt boten, nutzte Gudra zu seinem dritten Treffer (67.). „Meine Jungs haben aber nicht aufgegeben, 96 weiter das Leben schwer gemacht und hätten ein zweites Tor verdient gehabt“, sagte Otremba, für dessen Team es in der Regionalliga an diesem Samstag um 15 Uhr beim VfB Lübeck weitergeht.

Die B-Junioren des JFV spielen parallel beim VfL Wolfsburg II, ehe sie am nächsten Donnerstag (3. Oktober, 13 Uhr) beim VfL Osnabrück um den Einzug ins Landespokal-Halbfinale spielen.

Jan-Karsten zur Brügge Redakteur / Sportredaktion
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