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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Tura tanzt zurück in die Zukunft

09.07.2019

Oldenburg Früher gehörte Tura 76 fast schon zum Inventar in der 1. Fußball-Kreisklasse. Ehe Oldenburgs zweitältester Verein 2004 Insolvenz anmelden musste und aufgrund der teuren Tennishalle kurz vor dem Aus stand, spielten die Fußballer vom Niedersachsendamm sogar vorübergehend in der Kreisliga – doch eine Doppel-Meisterschaft wie in diesem Sommer gab es noch nicht. Zumindest kann Peter Krägermann, der seit 1989 die Historie von Tura beleuchtet, von einem solchen Erfolg nicht berichten.

„Das ist in der langjährigen Vereinsgeschichte ein bisher einmaliges Ereignis“, sagt Krägermann, dem die 1903 gegründete Fußballabteilung besonders am Herzen liegt, über die Triumphe der beiden Männerteams in der vergangenen Saison.

Die erste Mannschaft marschierte ohne Niederlage mit 62 Punkten (19 Siege, 5 Remis) zur Meisterschaft in der Staffel 3 der 2. Kreisklasse, lieferte sich aber bis zum letzten Spieltag ein Duell mit dem FC Medya, der am Ende 59 Zähler auf dem Konto hatte.

Größere Staffel

In der Oldenburger Staffel der 2. Kreisklasse spielen künftig fünf Wesermarsch-Teams mit. Es gibt statt vier jetzt nur noch drei Staffeln, da die der Region Wesermarsch aufgelöst wurde. „Es standen hier nur noch neun Mannschaften zur Verfügung, womit man keinen vernünftigen Spielbetrieb durchführen kann“, erklärt Spielausschussvorsitzender Horst Rickels. Die neun Teams wurden nach regionalen Gesichtspunkten auf Staffel 1 (Friesland/Wilhelmshaven) und Staffel 3 (Oldenburg) aufgeteilt.

Eine kleine Vorentscheidung war Ende April gefallen, als sich Tura im direkten Duell beim Titelrivalen durch Treffer von Maximilian Kolbeck und Leon Geisler mit 2:1 durchsetzte. „Die etwa 50 Anhänger von Tura waren begeistert“, blickt Krägermann zurück: „Ausschlaggebend für das Erreichen der Meisterschaft war letzten Endes die durchgehend konstante Leistung und der mannschaftlich gute Zusammenhalt. Ein Dank gilt den beiden Trainern Akin Ildis und Wolf Milles.“

Die Tura-Reserve (46 Punkte) setzte sich in der Staffel 3 der 4. Kreisklasse im Dreikampf mit dem VfL IV (41) und dem FC Wittsfeld (36) durch. Letzterer hatte die Tabelle bis zum elften Spieltag angeführt, war danach aber zurückgefallen.

„Auch hier gab es einen guten Zusammenhalt und die gesamte Saison über eine konstante Leistung“, meint Krägermann: „Auch hier ein Dank an die Trainer Jörg Feye und Torsten Gottwald.“

Der VfL IV schaffte als Zweiter über die Relegation (6:0 gegen den SV Loy) ebenfalls den Sprung in die 3. Kreisklasse, in der sich laut der jetzt erfolgten Staffeleinteilung künftig nur noch zwölf Mannschaften und damit eine weniger als in der vergangenen Saison messen. In der 4. Kreisklasse sind es weiter elf Kontrahenten, während die 2. Kreisklasse im Bereich Oldenburg um drei Teams aufgestockt wurde (siehe Info-Box).

In der Süd-Staffel der 1. Kreisklasse sind auch in der neuen Saison 14 Clubs vertreten, durch den Aufstieg von Tura sind hier jetzt fünf Vereine aus Oldenburg im Rennen. „Der Stamm unserer Mannschaft bleibt zusammen, dennoch werden noch neue Spieler gesucht“, sagt Krägermann und ergänzt: „Die Spieler freuen sich voller Elan auf die Aufgaben in der 1. Kreisklasse, wo dann überwiegend gegen Mannschaften außerhalb der Stadtgrenze gespielt wird.“

Auf dem Weg zurück in die Zukunft geht es für den Aufsteiger bei den Auswärtsspielen in der neuen Saison zweimal in die Wesermarsch und siebenmal ins Ammerland.

Jan-Karsten zur Brügge Redakteur / Sportredaktion
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