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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Veganer Weltenbummler soll Zentrale verstärken

20.07.2019

Oldenburg Zwei Dinge haben Nico Matern und der VfB Oldenburg auf jeden Fall gemeinsam: Beide waren in den vergangenen Jahren auf Zick-Zack-Kurs, beide wollen in Zukunft möglichst erfolgreich sein – und das zusammen. Der 26-Jährige hat seinen noch bis November laufenden Vertrag bei US-Zweitligist Indy Eleven aufgelöst und soll beim VfB die Lücke im zentralen Mittelfeld stopfen, die durch Gazi Sialas Kreuzbandriss vor zwei Wochen noch größer geworden war.

„Wir wollten gerne zurück in die Heimat“, erklärt Matern, der eineinhalb Jahre in Indianapolis „Soccer“ gespielt hat und jetzt wieder in den deutschen Fußball-Norden kommt. „Meine Verlobte Jasmin möchte ihr Studium in Deutschland beenden, und mir ist neben dem Fußball eine berufliche Perspektive wichtig. Die werde ich in Oldenburg über den VfB bekommen“, erklärt der gebürtige Buxtehuder, der eine Ausbildung zum Speditionskaufmann machen möchte.

„Wir waren schon einige Zeit in Kontakt und freuen uns, dass Nico sich für Oldenburg entschieden hat. Nicht zuletzt auch nach der schweren Verletzung von Gazi Siala haben wir einen Spieler gesucht, der uns sofort weiterhelfen kann“, sagt VfB-Sportleiter Jürgen Hahn.

Ausgebildet wurde Matern in der Jugend des FC St. Pauli, ehe eine fußballerische Deutschland-Reise über Halleschen FC, Wuppertaler SV, Hansa Rostock, FC Schönberg, SV Drochtersen/Assel und Buxtehuder SV folgte. Zudem wurde er mit den Hamburg Panthers 2016 Deutscher Meister im Futsal und sammelte in der Hallenvariante sogar Erfahrungen in der Champions-League.

Dann folgte der Sprung über den großen Teich. „Ursprünglich bin ich in die Staaten gegangen, um dort Businessmanagement zu studieren“, erklärt der 26-Jährige: „Sportlich lief es dann für mich dort aber so gut, dass ich die Möglichkeit hatte, für Indy Eleven als Profi zu spielen – und diese Chance wollte ich unbedingt nutzen.“

36 Spiele hat er in der zweiten US-Liga absolviert, bis der VfB sich meldete. „Trainer Alex Kiene kennt mich und meine Art zu spielen. Er und Jürgen Hahn haben mir die Möglichkeit aufgezeigt, in Oldenburg Fußball und Beruf zu vereinen“, erzählt Matern, der 2018 seine Ernährung umgestellt hat. Vegan zu leben, sei „eine meiner besten Entscheidungen“ gewesen, verriet er da einmal.

Auf dem Platz geht der Sechser „gerne robust“ zu Werke. Diesbezüglich habe er in den USA „sicher viel dazugelernt, da physische Fitness dort ein ganz großes Thema sei. „Ich denke, dass man hierzulande den dortigen Fußball unterschätzt“, sagt Matern und ergänzt lachend: „Da geht es ganz schön zur Sache.“

Jan-Karsten zur Brügge Redakteur / Sportredaktion
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