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Wütender Sarigül gibt Amt nach Trainervorstellung ab

09.01.2018

Oldenburg Mit einer neuen sportlichen Leitung, aber wohl ohne seinen bisherigen Vorsitzenden Erdal Sarigül geht Fußball-Landesligist TSV in die zweite Saisonhälfte. Am Montag hatte Teammanager Yener Kesten im Internet über das NWZ-Fußballportal fupa.net die Verpflichtung des neuen Trainers Nicholas Kontos bekanntgegeben. Sarigül war über diese Veröffentlichung so erbost, dass er sofort die Brocken hinwarf.

„Ich höre sofort auf“, erklärte Sarigül am Montagmittag verärgert auf NWZ-Anfrage und teilte mit, dass Kesten bis zur Wahl eines neuen Vorsitzenden den TSV führe.

Kontos, der die Nachfolge des im November freigestellten Boris Ekmescic antreten soll, war zuletzt Co-Trainer beim serbischen Erstligisten FK Jagodina. Zuvor sammelte der 26-jährige Australier erste Erfahrungen im Trainerstab von Roter Stern Belgrad und Gladesville Ryde Magic FC in Australien. Beim TSV wird ihn Zwillingsbruder Johnny unterstützen. Dieser soll als spielender Co-Trainer den Landesliga-Kader verstärken. Der offensive Mittelfeldakteur spielte in Brasilien und zuletzt in Australien für Parramatta FC (National Premiere League New South-Wales).

„Nicholas Kontos ist ein junger und dynamischer Trainer. Mit ihm wollen wir noch den VfL Oythe abfangen und Meister in der Landesliga werden. Wir sind uns sicher, dass wir das noch schaffen können“, setzt Kesten große Hoffnungen auf den neuen Coach. Aktuell ist der TSV (15 Spiele, 23 Punkte) mit zehn Punkten Rückstand auf Primus Oythe (14, 33) Tabellensiebter. Die Vorbereitung auf die Mitte Februar startende Rückrunden nehmen die Oldenburger an diesem Mittwoch auf.

Im Umfeld gibt es weitere Veränderungen. Als neuer Sportdirektor fungiert Karl Heinz Bohn (65). Er hatte auch den Kontakt zwischen dem TSV und den Kontos-Brüdern hergestellt und soll den Landesligisten nun bei der Suche nach Sponsoren und Spielern unterstützen. Kesten, der vom Sprung in die Regionalliga träumt, wird ihm als Assistent zur Seite stehen.

Am Sonntag verlor der TSV bei seinem eigenen Turnier sein Halbfinale gegen Hicretspor Delmenhorst 3:4. Mit dem gleichen Ergebnis gegen Kickers Wahnbek schaffte TuS Büppel den Sprung ins Endspiel. Dieses entschied Hicretspor 3:1 für sich. Dritter wurde Wahnbek durch ein 4:3 im Neunmeterschießen gegen die Gastgeber. „Im kommenden Jahr wollen wir ein größeres Turnier mit mehr Oldenburger Mannschaften veranstalten“, erklärt Kesten.

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