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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Neuauflage elektrisiert Fußballer

30.11.2018

Oldenburg Die Hallensause der Oldenburger Fußballer, die von 1998 bis 2017 immer ein Höhepunkt in der kalten Jahreszeit war, lag im vergangenen Winter aufgrund der Kreisfusion auf Eis – doch in sieben Wochen soll es wieder heiß hergehen. Der Polizei SV richtet am 18. und 19. Januar 2019 die Neuauflage der Stadtmeisterschaften im Hallenfußball aus. Alle 18 Oldenburger Fußballvereine, die derzeit am Spielbetrieb teilnehmen, haben ihre Zusage für das Prestigeturnier in der Sporthalle Wechloy gegeben.

„Es war mir ein Anliegen, dass diese traditionelle Veranstaltung fortgeführt wird. Es waren immer spannende Spiele – dieses Turnier musste einfach wiederbelebt werden“, sagt Timo Treu vom Ausrichter. Bei der Organisation wird der PSV von Horst Rickels unterstützt, der als „Herr der Zahlen“ schon alle 20 bisherigen Stadtmeisterschaften begleitet hat.

Der „R&S-Cup“ mit zehn Teams aus den fünf Kreisen, die zum neuen Großkreis Jade-Weser-Hunte fusioniert sind, war als Nachfolgeveranstaltung vor einem Jahr in der kleinen EWE-Arena nur ein Intermezzo. Ein Grund: Unter anderem hatten die Regionallisten VfB und VfL signalisiert, dass sie nur ihre „Zweiten“ schicken würden.

Jetzt spielen die Oldenburger Teams wieder wie früher unter sich ihren Hallenmeister aus. Für das Revival in der Stadt wurden in dieser Woche im Vereinsheim des Polizei SV die vier Gruppen für die Vorrunde am Samstag ausgelost. Aus zwei Vierergruppen qualifizieren sich jeweils zwei Mannschaften für die Finalrunde am Sonntag, aus den beiden Fünfergruppen lösen jeweils die ersten drei Teams das Ticket für das Kräftemessen der besten zehn Vereine.

Die Spielstätte in Wechloy weckt Erinnerungen an die Anfänge um die Jahrtausendwende. Nachdem SWO eine Art Vorgänger der Titelkämpfe neun Jahre lang in Sandkrug veranstaltet hatte, wurde achtmal in der OTB-Halle am Haarenesch (1998 bis 2000) und der Halle am Brandsweg (2001 bis 2005) um den Oldenburg-Cup gespielt. Ab 2006 wurde es in der EWE-Arena, die damals noch nicht die „kleine“ war, eine Nummer größer.

Dass die mögliche Zahl von mehr als 2000 Zuschauerplätzen dort höchstens ansatzweise ausgeschöpft wurde, sahen viele als Stimmungskiller. In der Halle in Wechloy mit seiner Kapazität im mittleren dreistelligen Bereich wird’s in diesem Winter wie in alten Zeiten wieder kuscheliger – heiße Duelle sind garantiert.

Jan-Karsten zur Brügge Redakteur / Sportredaktion
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