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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Klassenerhalt freut Schwimmer

07.02.2018

Oldenburg /Hamburg Wie dicht Freud und Leid beieinander liegen, haben die Schwimmer der Startgemeinschaft (SG) Region Oldenburg, dem Zusammenschluss des Polizei SV und des Wardenburger SC, erfahren: Beim Wettbewerb der Deutschen Mannschaftsmeisterschaften im Schwimmen (DMS) in der 2. Bundesliga Nord erkämpften sich sowohl die Frauen- als auch die Männermannschaft einen guten neunten Platz. Im Vorjahr hatten beide Teams noch jeweils Rang zehn in der aus zwölf Vereinen bestehenden Liga belegt.

Doch während die Männer mit Philip Drews, Jon-Erik Fossá, Marlon Heim, Jesse Hinrichs, Henryk Niebuhr, Piet Schlörmann, Veit Schlörmann, Andreas Stein und Frank Stuckenberg den Klassenerhalt feiern konnten, muss das Frauenteam den Gang in die Landesliga Niedersachsen antreten. Grund dafür ist das Endergebnis in der 1. Bundesliga: Zwei Vereine aus dem Norddeutschen Schwimmverband steigen in die 2. Liga ab, ohne dass ein Verein aus dieser aufstieg. So „erwischte“ es nun auch den Neunten und Zehnten.

Bester Punktesammler auf der 25-Meter-Bahn im Landesleistungszentrum Hamburg-Dulsberg war einmal mehr Piet Schlörmann vom PSV. 2512 Punkte steuerte er zum Gesamtergebnis seines Teams bei. Die besten Leistungen zeigte Schlörmann über 200 und 400 m Freistil in 1:55,26 beziehungsweise 4:07,92 Minuten wofür er umgerechnet 640 und 627 Punkte erhielt. Über 200 Meter Lagen schwamm er außerdem in 2:08,37 Minuten zu einer neuen persönlichen Bestzeit.

Zweitbester Punktesammler war Jon-Erik Fossá vom WSC. Der 18-Jährige schwamm vier neue Bestzeiten und erhielt insgesamt 2253 Punkte. Der vier Jahre jüngere Bruder von Piet, Veit Schlörmann, erkämpfte sich insgesamt 2132 Punkte und war ebenfalls über 200 und 400 Meter Freistil am Erfolgreichsten. Mit dem lange verletzten 20-jährigen Philip Drews, der über 100 Meter Freistil sowie 100 und 200 Meter Schmetterling um Punkte kämpfte sowie dem 22-jährigen Henryk Niebuhr, der über 100 und 200 Meter Brust den erkrankten Wardenburger Bjarne Bambynek vertreten musste, hatte der PSV zwei weitere Schwimmer im SG-Bundesliga-Team.

Mit Merle Dewart, Jana Heise, Johanna Ingenerf, Maren Köhler, Alexandra Lassalle, Livia Loef, die alle bei vier Starts über 2000 Punkte erzielten, sowie Lykka Peters (alle vom WSC) hatte die SG eine ausgeglichene Mannschaft am Start. „Das nötige Glück fehlte in diesem Jahr bei den Frauen. Wir werden hart daran arbeiten müssen, dass im Jahr 2019 der sofortige Wiederaufstieg gelingt“, sagten die SG-Teamleiter Heidi Schlörmann und Gernot Ingenerf nach einem ereignisreichen Wettkampf.

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