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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Supertalent lässt Klasse aufblitzen

24.04.2019

Oldenburg /Hamburg Ordentlich ins Hecheln gebracht hat Johann Kruthaup von den Oldenburg Knights die Hamburg Huskies beim Testspiel in der Elb-Metropole. Eine Woche vor dem Saisonstart in der American-Football-Regionalliga sorgte die große Nachwuchshoffnung beim Formcheck auf hohem Niveau gegen den Erstliga-Absteiger in verschiedenen Rollen für Glanzlichter. Trotz der klaren 9:34-Niederlage verließ das Team des neuen Cheftrainers Marcus Meckes, für das es am kommenden Sonntag (15 Uhr, Marschwegstadion) gegen Aufsteiger Wolfsburg Blue Wings ernst wird, erhobenen Hauptes das Feld.

„Das war ein guter Test so kurz vor Saisonbeginn. Die Jungs haben gemerkt, dass sie guten Football spielen und auch gegen ein Team wie die Huskies lange mitspielen können. Das hat Selbstvertrauen gegeben“, meinte Sportdirektor Holger Völling: „Sportlich sind wir gar nicht so weit weg von der GFL2.“

Das sind die Spiele der Knights in 2019

In der Saison 2019 stehen für die Knights von Ende April bis Anfang September zwölf Partien auf dem Spielplan. Die sechs Heimspiele finden jeweils um 15 Uhr im Marschwegstadion statt. 28. April: Oldenburg Knights - Wolfsburg Blue Wings 12. Mai: Bremerhaven Seahawks - Oldenburg Knights 26. Mai: Oldenburg Knights - Hamburg Pioneers 16. Juni: Ritterhude Badgers - Oldenburg Knights 22. Juni: Hamburg Pioneers - Oldenburg Knights 29. Juni: Wolfsburg Blue Wings - Oldenburg Knights 6. Juli: Hamburg Blue Devils - Oldenburg Knights 28. Juli: Braunschweig Lions II - Oldenburg Knights 4. August: Oldenburg Knights - Bremerhaven Seahawks 11. August: Oldenburg Knights - Braunschweig Lions II 25. August: Oldenburg Knights - Ritterhude Badgers 7. September: Oldenburg Knights - Hamburg Blue Devils

Einen Wermutstropfen gab es für die Oldenburg Knights beim Test in Hamburg. Running Back Andreas Bergholz zog sich einen Wadenbeinbruch zu und wird längerfristig ausfallen.

Was den Drittligisten aus Oldenburg noch von einem Zweitligisten unterscheide, sei die Einstellung. „Der Unterschied besteht vor allem in den Köpfen. Football auf hohem Niveau bedeutet vor allem Arbeit und Verzicht. Das haben bei uns noch nicht alle verinnerlicht“, monierte Völling: „Hamburg hatte 45 Spieler aufgeboten, wir nur 31 – obwohl schon seit Monaten klar war, dass wir an diesem Tag was machen würden.“

Wie ernst die Gastgeber diesen Test nahmen, hatte sich rasch gezeigt. Die Huskies preschten sofort engagiert los, kamen gleich mit der ersten Angriffsserie zur 7:0-Führung und erhöhten zu Beginn des zweiten Viertels auf 13:0. Der zweite Extrapunkt-Versuch wurde von Knights-Zugang Richard Chungong aber erfolgreich geblockt.

Nun kam auch Quarterback Andy Loreth besser ins Spiel und verteilte die Bälle geschickt auf seine schnellen Passempfänger. Einer von ihnen war Kruthaup. Das Supertalent hatte sich schon früh den Respekt der Hamburger erarbeitet und wurde regelmäßig gedoppelt.

„Das war schon imponierend, zu sehen, wie Johann loslief mit gleich mehreren Gegenspielern, die an ihm hingen, ihn nur mit Mühe stoppen konnten und sich teilweise beim Tackeln selbst verletzten“, sagte Völling mit einem Grinsen.

Kurz vor der Pause war es dann Simon Gelhaus, der per Field Goal aus 35 Yards Entfernung den Rückstand auf 3:13 verkürzte. Nach dem Seitenwechsel überraschten die Huskies die Gäste aber wiederum mit einem frühen Touchdown und erhöhten per Extrapunkt auf 20:3.

Kurz vor Ende des dritten Viertels musste Meckes seinen Quarterback vom Feld nehmen, um dessen angeschlagenes Knie zu schonen. Da Justus Marterer verletzungsbedingt nicht mitwirkte, übernahm Allround-Talent Kruthaup den Posten des Spielmachers. Doch diese Aufstellung funktionierte nicht so ganz, die abgezockten Huskies bauten ihren Vorsprung auf 34:3 aus.

Im letzten Viertel klappte es dann aber immer besser mit dem jungen Quarterback. Zwei Minuten vor Schluss sorgte Kruthaup sogar für das absolute Highlight des Spiels, als er 73 Yards vor der gegnerischen Endzone den Ball erhielt und mit vier Huskies im Schlepptau unaufhaltsam zum Touchdown stürmte. „Das war schon ein echter Hammer“, sagte Völling strahlend nach dem Spiel.

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