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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Oldenburger nehmen nach Erfolg Titel ins Visier

12.02.2018

Oldenburg /Hamburg Daniel Greulich brachte es auf eine schmissige Formel: „Vorlage genutzt, Fluch besiegt“, sagte der Trainer des OTeV nach dem 4:2 beim Club an der Alster. Die Oldenburger haben sich durch den ersten Erfolg in der Halle der Hamburger seit mehr als neun Jahren wieder an die Spitze der Tennis-Regionalliga gesetzt (5:1 Punkte).

Von einer Vorlage sprach Greulich, weil die Gastgeber nicht die bestmögliche Formation aufgeboten hatten. An Position vier hatte Oldenburgs Stefan Seifert leichtes Spiel. Er bezwang den Teenager Bruno Kreidler 6:2, 6:1. Seifert hätte jeden Hamburger schlagen können. Das ungleich schwierigere Duell gegen Gero Kretschmer blieb ihm so aber erspart.

Entscheidend war nicht, wer auf Seiten des amtierenden Meisters nicht spielte, sondern wie der OTeV sich auf dem Teppich-Granulat-Geläuf präsentierte. An Nummer eins begegnete Oldenburgs Mannschaftsführer Michel Dornbusch Demian Raab. „Er hat seinen Körper darauf eingestellt, sich gut bewegen zu müssen auf diesem schwierigen Boden. Besser kann man es eigentlich nicht machen“, sagte Greulich zum 7:5, 6:2-Sieg seines Schützlings.

Tillmann Erdbories gewann an Position zwei im Champions-Tiebreak. Der OTeVer bezwang David Eisenzapf 6:4, 3:6, 10:5. „Tillmann ist mit Ruhe ins Match gekommen, hat die behalten, und am Ende hat es sich endlich mal ausgezahlt“, erklärt Greulich: „Sein Gegner war auf Augenhöhe, von daher rechne ich ihm den Sieg hoch an.“ Auf den unbequemsten Kontrahenten traf Jonas König. Das spiegelte sich im Ergebnis wieder. 1:6, 3:6 verlor König gegen Matthias Kolbe. „Kolbe spielt das einfach extrem unangenehm auf diesem Boden, das war nicht überraschend“, sagt der OTeV-Trainer.

Nach anfänglichen Schwierigkeiten hätten Dornbusch und Seifert im Doppel den Willen gezeigt, den Auswärtssieg klarzumachen. Sie besiegten Raab/Eisenzapf 7:5, 6:2. Erdbories und König gingen im zweiten Doppel als Verlierer vom Platz. 3:6, 6:1, 7:10 unterlagen sie Kolbe/Kreidler. Die Überforderung aus dem Einzel habe Kreidler im Doppel abgelegt, sagte Greulich.

Mannschaftskapitän Dornbusch steht in dieser Woche der erste Eingriff am Knie bevor. Sein Mitwirken Anfang März beim letzten Punktspiel in Suchsdorf ist möglich. Mit einem Sieg dort würde sich die Mannschaft den Meistertitel zurückholen. Als Favorit sieht Greulich sein Team nicht: „Das ist vermeintlich der stärkste Gegner.“

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