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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

„Es ist alles eine Kopfsache“

02.05.2019

Oldenburg Zum Schweiß in den verschwitzten Trikots gesellte sich die eine oder andere Träne, aber die B-Jugendhandballerinnen des VfL müssen die große Enttäuschung nun schnell hinter sich lassen und die Köpfe wieder hoch bekommen. Es war schon bitter, wie das Team nach dem Auswärtssieg im Hinspiel bei der TS St. Tönis am vergangenen Sonntag in eigener Halle den Einzug ins Viertelfinale um die Deutsche Meisterschaft verspielte.

Weibliche C-Jugend verpasst Verbandstitel

Bei der Verbandsmeisterschaft der weiblichen C-Jugend in Northeim haben die Talente des VfL zwei Punktverluste gegen Teams, die mit der Titelvergabe nichts zu tun hatten, die Chance auf Platz eins gekostet. Beim Sechser-Turnier im Modus „Jeder gegen Jeden“ kassierten die Oldenburgerinnen nach einem 18:14 gegen die JSG Wilhelmshaven ein 13:17 gegen den am Ende auf dem vorletzten Platz gelandeten Nachwuchs von Werder Bremen. Danach bezwang der VfL den HSV Warberg/Lelm 22:16, musste sich später aber gegen Northeim mit einem 15:15 begnügen.

Im letzten Spiel kam es somit nicht zum erhofften „Finale“ um den Titel mit dem da schon als Verbandsmeister feststehenden TV Badenstedt (am Ende 8:2 Punkte). Dieser konnte das 10:18, mit dem sich die Oldenburgerinnen Platz zwei sicherten (7:3), sicher gut verschmerzen.

„Wir haben es ganz einfach nicht auf die Kette gekriegt“, sagte Trainer Andreas Lampe, der Mirco Neunzig beim Coaching unterstützt hatte. Ihren Schützlingen hätte nach dem 27:25 Mitte April beim Kontrahenten aus Nordrhein-Westfalen sogar eine knappe Niederlage gereicht, doch nach dem 21:24 in der Sporthalle Wechloy war für die Oldenburgerinnen der DM-Traum ausgeträumt.

„Wir kommen gut rein mit viel Tempo und haben auch gut verteidigt“, sah Lampe einen starken Beginn seiner Mannschaft. Doch schon bald schlichen sich „leichte Fehler“ in den Spielaufbau ein. Dennoch hatten die Gastgeberinnen beim 14:13 zur Pause noch leicht die Nase vorn gehabt. Was dann nach dem Seitenwechsel jedoch folgte, war ein kollektiver Leistungsabfall der jungen VfL-Talente.

„Da müssen wir uns auch eingestehen, dass wir emotional und mental unterlegen waren“, haderte Lampe und ergänzte: „Wir haben von da an einfach keine Zweikämpfe mehr gewonnen.“

Zwei Minuten vor dem Spielende versagten VfLerin Hannah Weyers beim Stand von 20:22 am Siebenmeterpunkt die Nerven. „Wenn wir den Siebenmeter kurz vor Schluss reinmachen, dann sieht alles anders aus“, sagte Lampe. Nach dem Fehlversuch trafen die Gäste doppelt, Maya Janßens Treffer zum Endstand war zu wenig für den Oldenburger Nachwuchs.

„Daraus müssen die Mädels jetzt lernen. Das wird dann der entscheidende Faktor sein“, resümierte Lampe: „Es ist alles eine Kopfsache.“

VfL: Neuendorff - H. Weyers 1, Heidorn, Schumacher 5, Hafemann, S. Weyers 2, Rebnau 2, Weiland 1/1, Janßen 6, Teiken 4, Oberegger.

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