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Genz-Ausfall schockt auch VfL II vor Schlüsselspiel

14.12.2019

Oldenburg Es ist wie verhext bei Handball-Bundesligist VfL Oldenburg in diesem Jahr. Die Liste der Spielerinnen, die verletzungsbedingt mehr oder minder lange ausfallen oder ausgefallen sind, war schon vor der aktuellen WM-Pause in der Eliteliga umfassend. Seit dieser Woche steht nun auch der Name Lina Genz darauf. Beim Training am Dienstag verletzte sich die talentierte Oldenburgerin knapp zwei Wochen nach ihrem 20. Geburtstag so schwer, dass sie sich bereits am Donnerstag einer Operation am Kreuzband unterziehen musste.

Damit fehlt die flinke Rechtsaußen auch dem Juniorteam an diesem Samstag (Beginn: 18 Uhr) im wichtigen Schlüsselspiel beim Hannoverschen SC. Die Gastgeberinnen sind mit 2:18 Punkten seit einer Woche Tabellenletzter, während der VfL II (7:13) direkt vor den Abstiegsplätzen liegt und den Puffer von aktuell vier Zählern im Jahresfinale unbedingt vergrößern will.

Mit Knieverletzungen kennt sich leider auch Genz’ Teamkollegin Julia-Marina Schnell nur allzu gut aus. Die Kreisläuferin musste sich 2018 einer Knie-OP unterziehen und nähert sich nun nach knapp einem Jahr so langsam wieder ihrer alten Form an.

„Julia ist sehr wertvoll für uns, da sie viel Engagement in die Mannschaft steckt und ein echter Teamplayer ist“, sagt VfL-II-Trainerin Silke Prante über die 25-jährige Rückkehrerin, die den Verein 2014 verlassen hatte und zum damaligen Drittliga-Rivalen Werder Bremen gegangen war. An der Weser sammelte Schnell nach dem Aufstieg auch wertvolle Erfahrungen in der 2. Bundesliga, die sie nun in Oldenburg mit einbringt.

Für Schnell ist das Spiel an diesem Samstag auch eine Art Reise in die eigene sportliche Vergangenheit. Vor mehr als 20 Jahren hat sie ihre ersten handballerischen Gehversuche bei Stadtteil-Club TuS Bothfeld in Hannover unternommen. „Mit drei Jahren habe ich angefangen mit Mutter-Vater-Kind-Sport – das ist dann irgendwann in Handball übergegangen“, erzählt die Kreisläuferin. „Laut meiner Mama war ich schon immer total ballversessen. Deshalb ist sie dann auch irgendwann mit mir zum TuS Bothfeld gegangen“, ergänzt Schnell, die später über die Zwischenstation MTV Peine zum VfL kam.

Mit dem Juniorteam strebt die 25-Jährige in dieser Saison einen Platz im oberen Mittelfeld an. Um das zu realisieren, ist beim aktuellen Tabellenletzten ein Sieg Pflicht. Trotz des Ausfalls von Genz soll das Jahr unbedingt mit einem Erfolgserlebnis beendet werden.

Auch wenn der Gegner bis auf ein 29:27 am 24. November in Owschlag bisher nichts auf der Habenseite verbucht hat, warnt Prante davor, den Gegner zu unterschätzen. „Hannover ist zwar dieses Jahr erst aufgestiegen, spielt aber mit einer sehr aggressiven Abwehr, die es erst einmal zu überwinden gilt“, meint die VfL-II-Trainerin,

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