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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Keine Glücksgefühle vor feierlichem Abschied

02.05.2019

Oldenburg Jubelstimmung wollte beim Abschiedsspiel von Andreas Lampe wahrlich nicht aufkommen. Zu deutlich dominierten die starken Handballerinnen von Germania Fritzlar das Saisonfinale in der 3. Liga West in der Sporthalle Wechloy. Am Tag der Arbeit erwartete den scheidenden 33-Jährigen, der zwei Jahre eine Doppelrolle als Co-Trainer der ersten und Chefcoach der zweiten Mannschaft ausgefüllt hatte und sich künftig nur auf die Rolle als zweiter Mann im Bundesliga-Team hinter Niels Bötel konzentrieren will, jede Menge Arbeit an der Seitenlinie. Zum Feiertag wurde das Spiel für Lampe angesichts der 21:37 (9:18)-Heimpleite aber erst nach Spielschluss.

„Wir sind richtig unter die Räder gekommen“, meinte Lampe. Er habe seiner Mannschaft vor der Abschlusspartie gesagt, „dass wir durch sind. Wir wollten einfach Spaß haben.“ Doch der kam zu kurz.

Im letzten Saisonspiel gegen die Rivalinnen aus Nordhessen, die mit diesem Sieg Platz zwei zementierten und schon seit dem vergangenen Wochenende keine Chance mehr gehabt hatten, Meister Solingen-Gräfrath noch abzufangen, lagen die Oldenburgerinnen rasch 1:6 hinten. Nach dem ersten Treffer zum 1:2 von Griet Prante dauerte es fast sechs Minuten bis zum zweiten Torerfolg durch einen Siebenmeter von Lina Genz.

Auch danach dominierte Fritzlar mit einem variantenreichen Spiel das Geschehen. Die VfL-Reserve lag nach 30 Minuten schon nahezu aussichtslos mit 9:18 zurück. Danach verkürzten die Gastgeberinnen den Rückstand zwischenzeitlich auf sieben Treffer (11:18, 32. Minute), doch Fritzlar zog innerhalb von etwa einer Viertelstunde auf 30:15 (47.) davon. Am Ende mussten sich die Oldenburgerinnen, die den Klassenerhalt schon seit einiger Zeit sicher hatten, mit 21:37 geschlagen geben. Es blieb aber mit 18:26 Punkten bei Rang acht, weil der 1. FC Köln (17:27) beim siebtplatzierten TV Aldekerk (23:21) mit 23:31 verlor.

Nach dem Spielende wurden neben Lampe auch drei Spielerinnen verabschiedet. Kim Balthazar beendet ihre Karriere. Auch Katja Berkau, genannt „Curly“, verlässt das Juniorteam. Torhüterin Katharina Kürten kehrt Oldenburg aus beruflichen Gründen den Rücken.

Lampes Chefposten übernimmt die bisherige Co-Trainerin, VfL-Urgestein Silke Prante. „Wir haben lange zusammengearbeitet“, sagte die Mutter der Spielerinnen Griet und Lisa Prante an Lampe gerichtet und ergänzte: „Vielen Dank für das Geleistete – wir verabschieden dich ungern aus unserem Team.“

Der Abschied sei „schon ein komisches Gefühl“. Doch: „Ich bleibe ja beim Verein und habe hier immer noch einen Job“, sagte Lampe mit Blick auf seinen Posten bei den Bundesliga-Frauen. Auch in Zukunft soll es einen regen Austausch zwischen den Trainern Lampe und Prante geben.

VfL II: Kürten, Neumann - G. Prante, 1, Sanders 2, Genz 1/1, Drewes 1, Koconrek 1, Reinemann 1, Carstens 2, Steffen 3, Schilling 5/2, Balthazar, Schepers 4, Neumann, Berkau.

Jan-Karsten zur Brügge Redakteur / Sportredaktion
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