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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Lampe erwartet neues Stresslevel

06.04.2018

Oldenburg Könnte sich An-dreas Lampe aufteilen, würde er es an diesem Wochenende vermutlich tun. Der Tausendsassa des VfL, neben seinen Tätigkeiten als Trainer der Drittliga-Frauen und der A-Jugend auch Co-Trainer der Bundesliga-Frauen, darf an diesem Wochenende innerhalb von nur 24 Stunden gleich drei Spiele seiner Teams abhandeln.

Dass dies mitunter schwer werden dürfte, zeigt sich daran, dass die erste und die zweite Frauenmannschaft an diesem Samstag zeitgleich um 17.30 Uhr spielen. Dementsprechend begeistert scheint Lampe: „Durch den Terminstress müssen wir irgendwie durch. Da hat der DHB nicht die beste Lösung parat gehabt“, meint der Trainer.

Ganz unwichtig sind die Partien darüber hinaus nicht. Die A-Juniorinnen spielen am Sonntag (16 Uhr, Sporthalle Wechloy) im Viertelfinalhinspiel der Deutschen Meisterschaft gegen den Buxtehuder SV um den Einzug in das Final-Four. Und gewinnt das Juniorteam am Samstag im direkten Abstiegsduell bei dem PSV Recklinghausen, ist der Drittliga-Klassenerhalt sicher.

Lampe stellt klar, worauf der Fokus des VfL gelegt wird: „Die Priorität liegt ganz klar auf dem Samstag. Da werden wir uns null Gedanken um den Sonntag machen. Die 3. Liga geht einfach vor.“ Denn anders als das Juniorteam liegt die A-Jugend bereits im Soll: „Wir sind im Viertelfinale der Deutschen Meisterschaften. Das war das Minimalziel. Alles weitere ist Bonus“, sagt Lampe.

Trotz der körperlichen Strapazen, die viele A-Juniorinnen in ihrer Doppelfunktion als Drittliga-Spielerin an diesem Wochenende durchstehen müssen, sieht Lampe die mentale Anstrengung mit größerer Sorge. „Die Mädels müssen sich Samstag nur auf das Spiel konzentrieren und nicht schon an den Sonntag denken. Wenn wir dann die Klasse halten, kann ich mir durchaus vorstellen, dass es einen positiven Effekt auf einige Spielerinnen haben könnte“, hofft der Trainer.

Aber auch überdrehen darf seine Mannschaft nicht: „Wir müssen gucken, dass wir das Spiel mit einer gewissen Ruhe angehen. In Recklinghausen ist es nie leicht. Wir müssen hochkonzentriert sein und uns auf unsere Stärken besinnen“, weiß Lampe.

Angesichts des anstehenden Programms könnte man meinen, dass auch der besonne VfL-Trainer mal aus der Haut fährt. Doch der 32-Jährige will mit einer fast stoischen Ruhe bestechen: „Es hilft ja nichts. Ich habe so viel erlebt in dieser Saison. Jetzt heißt es, den Blick vorwärts zu halten. Da bringt es nichts, wenn ich alle in der Halle vogelwild mache“, schmunzelt er. Sollte es für die Grün-Weißen an diesem Wochenende dennoch vogelwild werden, haben sie einen Ruhepol auf jeden Fall in den eigenen Reihen. An welcher Seitenlinie Lampe am Samstag die Fäden zieht, ließ er indes offen: „Das entscheiden wir kurzfristig“, meint er auch mit Blick auf das Spiel der Bundesliga-Frauen beim Tabellenletzten HC Rödertal.

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