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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Mit voller Kraft ins Viertelfinale

23.02.2019

Oldenburg Die kleine Hafenstadt Brunsbüttel an der Elbe-Mündung im südlichen Schleswig-Holstein wird für die A-Juniorinnen des VfL an diesem Samstag zur ganz großen Bühne, auf der sie ab 17 Uhr alles dafür geben wollen, dass für sie in der Jugendhandball-Bundesliga der Vorhang noch nicht fällt. Am finalen Spieltag der Zwischenrundengruppe C trifft die VfL-Mannschaft von Trainer Torsten Feickert auf die gastgebende HSG Marne/Brunsbüttel. In der 12 700-Einwohner-Stadt, die vielen vor allem durch das inzwischen stillgelegte Kernkraftwerk bekannt ist, braucht das Team eine echte Energieleistung, um sich das Ticket ins Viertelfinale und die damit verbundene Bundesliga-Qualifikation für die nächste Saison zu sichern.

„Es wird für uns ein Endspiel“, sagt Feickert und zeigt sich angriffslustig: „Wir sind gewillt, alles zu geben, und werden alles reinschmeißen, um weiterzukommen.“ Wenn die VfL-Talente (nach dem 25:31 im Januar in eigener Halle gegen den HCD Gröbenzell und dem 33:26 Anfang Februar bei der SG Bietigheim aktuell 2:2 Punkte) ihr Duell gegen die Lokalmatadorinnen (4:0) mit drei Toren gewinnen, haben sie die Qualifikation für die Runde der besten acht Teams auf jeden Fall sicher.

So erreichen die VfL-Talente das Bundesliga-Viertelfinale

In der Tabelle der Zwischenrundengruppe C stehen die VfL-Talente aktuell nur auf Platz drei, weil der direkte Vergleich derzeit für den punktgleichen HCD Gröbenzell spricht. VfL Oldenburg - Gröbenzell25:31 Marne/Brunsb. - Bietigheim 42:38 Gröbenzell - Marne/Brunsb.23:33 Bietigheim - VfL Oldenburg26:33 Bietigheim - GröbenzellSa 15:00 Marne/Br. - VfL Oldenb.Sa 17:00 1. Marne/Brunsbüttel2   75:61   4:0 2. HCD Gröbenzell2   54:58   2:2 3. VfL Oldenburg2   58:57   2:2 4. SG Bietigheim2   64:75   0:4

Beim finalen Spieltag gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die dem VfL das Ticket ins Viertelfinale bringen würden. Die beiden besten Teams jeder Gruppe erreichen die Runde der besten Acht. Sollte Bietigheim mit sechs oder sieben Toren gewinnen, wäre der VfL wegen des dann durch die beste Tordifferenz gewonnenen Dreiervergleichs schon vor dem eigenen Duell für das Viertelfinale qualifiziert. Bei einem SG-Erfolg mit fünf oder acht Treffern käme es auf die Anzahl der erzielten Tore an.  Siegt Gröbenzell bzw. verbucht der HCD eine Niederlage mit weniger als fünf Toren oder ein Unentschieden, muss der VfL die Gastgeber schlagen bzw. ein Remis holen. Bei einem HCD-Triumph wäre zumindest ein Sieg mit zwei Treffern Vorsprung nötig – dann käme wieder die Anzahl der erzielten Tore ins Spiel. Sicher zum Ticket ins Viertelfinale reicht ein Sieg mit drei Toren oder mehr.

„Dann ist es egal, wie das andere Spiel ausgeht“, sagt Feickert, hätte aber natürlich nichts dagegen, wenn das um 15 Uhr startende Duell zwischen SG Bietigheim (0:4) und HCD Gröbenzell (2:2) so ausgeht, dass sein Team schon vor dem eigenen Spiel das Ticket in der Tasche hätte. Unabhängig vom Ausgang der anderen Partie dürfte sich die HSG Marne/Brunsbüttel eine Niederlage mit fünf Treffern erlauben, aber auf Rechenspiele lassen sich die beiden Rivalen sicher nicht ein.

Feickert und sein Team haben sich auf den Gegner „gut vorbereitet. Marne spielt mit offensiver, aggressiver Deckung, dem werden wir entgegenzuwirken wissen“, ist der Trainer optimistisch. Im Training habe man sich „intensiv“ auf den Gegner eingestellt, die Spielerinnen seien jetzt „heiß“ auf das Aufeinandertreffen.

Bis auf die Langzeitverletzten hat der VfL keine Ausfälle zu beklagen und wird die Busfahrt an die Elbe in Bestbesetzung antreten. Maron Schepers konnte die direkte Vorbereitung zwar nicht mitmachen, da sie bei der niederländischen Jugend-Nationalmannschaft weilte, aber „sie weiß auch so Bescheid“, hat Feickert vollstes Vertrauen in die 18-Jährige: „Sie ist bei uns eine wichtige Spielerin.“

Die Rivalinnen aus Brunsbüttel und dem nordwestlich davon gelegenen und etwas kleineren Marne (rund 5800 Einwohner) schätzt der VfL-Coach als „sehr stark und breitgefächert im Angriff“ ein. Das sei aber sogar „besser für uns – da sie nicht eine einzelne starke Spielerin haben, können wir ihnen im Kollektiv besser entgegenwirken“. Unweit des Nord-Ostsee-Kanals wollen die VfL-Talente unter Volldampf ins Viertelfinale schippern.

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