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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Talente testen ohne ihre Stärkste

16.08.2019

Oldenburg Die Stärke ihrer Stärksten stellt die A-Jugend-Handballerinnen des VfL vor neue Herausforderungen. Weil Marie Steffen schon zur festen Größe in der ersten Frauenmannschaft aufgestiegen ist, muss das Nachwuchsteam in Zukunft wohl meist ohne sie auskommen. Auch an diesem Wochenende ist die 18-Jährige beim Juniors-Cup in der Sporthalle an der Rebenstraße nicht dabei. Das Trainerduo Andreas Lampe und Mirco Neunzig sieht das eigene Turnier als Chance, gegen hochkarätige Konkurrenz den Ernstfall ohne das Ausnahmetalent zu proben.

„In ihrem Jahrgang ist sie für mich die beste Abwehrspielerin – deutschlandweit“, sagt Lampe über Steffen, die im Frühjahr einen Einjahresvertrag für die 1. Bundesliga unterschrieben hat und bei den Frauen aktuell wohl sogar schon als Chefin der Defensive bezeichnet werden darf.

Nachdem die A-Jugend des VfL in der vergangenen Saison in der Zwischenrunde der Jugend-Bundesliga ausgeschieden war und damit das direkte Ticket für die neue Spielzeit verpasst hatte, führte Steffen das Team vor gut zwei Monaten in der Qualifikation souverän wieder in die Eliteliga, doch jetzt müssen andere Spielerinnen Verantwortung übernehmen.

„Im Angriff können wir das gut kompensieren, in der Deckung suchen wir Lösungen – dafür ist das Turnier gut“, erklärt Lampe. Luca Schumacher und Sophie Weyers (beide 17) könnten das Abwehrzentrum besetzen. Auch Toni Reinemann (18) könnte in die Rolle hineinwachsen.

Die verschiedenen Möglichkeiten können am Wochenende in sechs Spielen getestet werden. „Wir haben einen neuen Modus“, erklärt Lampe mit Blick darauf, dass das Turnier mit jetzt sechs Teams nicht mehr mit zwei Gruppen beginnt. Stattdessen wird nun „Jeder gegen Jeden“ gespielt. Es folgen abschließend am Sonntag Platzierungsduelle zwischen dem Fünften und Sechsten (14 Uhr), Dritten und Vierten (15 Uhr) sowie Ersten und Zweiten (16 Uhr).

Die Gastgeberinnen eröffnen das Turnier am Samstag um 10 Uhr gegen den BV Garrel. Es folgen für sie Duelle mit VfL Bad Schwartau (12.30 Uhr) und Bayer Leverkusen (15 Uhr). Auch am Sonntag stehen die Oldenburgerinnen um 9 Uhr gleich im ersten Spiel gegen einen weiteren klangvollen Namen des deutschen Handballs auf dem Feld, den Thüringer HC.

Um 11.30 Uhr ist VOC Amsterdam der letzte VfL-Gegner. Die Niederländerinnen seien „eine Wundertüte – mal schauen, was die aus dem Jugend-Nationalteam mitbringen“, meint Lampe.

Die Nachbarinnen aus Garrel sind die einzigen deutschen Teilnehmerinnen, die in dieser Saison nicht Jugend-Bundesliga spielen. „Sie haben die Quali knapp verpasst, aber ein starkes Team“, meint Lampe voller Respekt und sieht die Favoritenrolle klar durch einen anderen Rivalen besetzt. „Das kann nur Leverkusen sein“, sagt er mit Verweis darauf, dass die Bayer-Talente 2018/2019 einmal mehr zur nationalen Spitze gehörten und das DM-Finale gegen Borussia Dortmund nur knapp mit 21:22 verloren.

Gegen so starke Gegnerinnen und in eigener Halle wollen die Oldenburgerinnen natürlich nur zu gern zeigen, dass das jetzt breiter aufgestellte Team, das nur zwei Spielerinnen altersbedingt verlassen haben, im Vergleich zur vergangenen Saison wirklich „insgesamt einen Tick weiter“ ist, wie Lampe meint. „Wir haben eine Super-Quali gespielt“, sagt der Trainer: „Das hatten wir nicht erwartet und wollen diese Leistung natürlich gern bestätigen und konservieren.“ Auch wenn in Steffen die Stärkste fehlt.

Jan-Karsten zur Brügge Redakteur / Sportredaktion
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