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Handball: VfL beschwört Geist von 2004

13.04.2018

Oldenburg Eine ordentliche Aufholjagd müssen die A-Jugend-Handballerinnen des VfL an diesem Samstag hinlegen, wenn sie ab 16 Uhr im Rückspiel ihrer Viertelfinalpaarung beim Buxtehuder SV das Unmögliche möglich machen und doch noch das Ticket für das Final Four lösen wollen. Nach der 26:33-Pleite in eigener Halle gegen den amtierenden Deutschen Meister greift Trainer Andreas Lampe ganz tief in die Geschichts- und Trickkiste.

Vor genau 14 Jahren befand sich der damalige VfL-Nachwuchs in einer fast identischen Situation. Gegen Titelverteidiger Leipzig hatten die Grün-Weißen das Hinspiel da sogar mit neun Treffern Unterschied verloren. Im zweiten Duell holten die Oldenburgerinnen Tor um Tor auf, doch am Ende fehlte eins zum Weiterkommen. „Sie waren damals kurz davor, das Ruder umzureißen“, zieht Lampe Mut aus der Historie: „Warum sollte uns das jetzt nicht auch gelingen?“

Zu den fast erfolgreichen Talenten gehörte damals Wiebke Kethorn, die in den folgenden Jahren zu einer Identifikationsfigur im Bundesliga-Team heranwachsen sollte. Die 32-Jährige, die 2014 ihre aktive Laufbahn beendete und ein Jahr später die B-Jugend als Trainerin zum DM-Titel führte, sitzt an diesem Samstag in Doppelfunktion als Betreuerin und Glücksbringerin auf der Bank.

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„Wir werden alles reinschmeißen und unfassbar viele Emotionen in das Spiel reinlegen“, hofft Lampe auf ein ähnliches grün-weißes Feuerwerk wie 2004: „Für einige könnte es das letzte Jugendspiel sein. Und selbst wenn wir nicht mit acht Toren gewinnen – wir wollen nach dem Spiel sagen können, dass wir alles versucht haben.“

Ein Problem gibt es da aber noch – zumindest für Lampe, der Co-Trainer von der ersten Frauenmannschaft ist und als Chefcoach das Juniorteam in der 3. Liga und die A-Juniorinnen in der Bundesliga betreut. Weil die Bundesliga-Auswahl zeitgleich am Samstag in Bad Wildungen spielt, muss sich Lampe wie vor einer Woche (da spielten die beiden Frauenteams parallel) entscheiden, welche Mannschaft er begleitet. „Es steht noch nicht fest, wo ich mitfahre. Die A-Jugend-Bundesliga ist bei den Terminen einfach nicht so flexibel wie die 3. Liga.“

Bei einem Ausscheiden wäre das Duell in Buxtehude für Lampe das letzte als Jugendtrainer. „Ich habe jetzt auch gemerkt, dass man an Grenzen stößt, terminlich wie körperlich“, erklärt der VfL-Trainer, warum er die Dreifachbelastung nicht mehr meistern möchte und die Verantwortung bei den Bundesliga-Spielen der A-Jugend abgibt.

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