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NWZonline.de Region

VfL-Talente nähren Titelhoffnung

13.11.2017

Oldenburg Der erste Anzug saß nach ein paar Korrekturen perfekt, der zweite Anzug passte sofort: Mit zwei überzeugenden Vorstellungen haben die A-Jugend-Handballerinnen des VfL ihre große Qualität wie Quantität unter Beweis gestellt und zugleich die Hoffnung auf den ganz großen Wurf in der Bundesliga genährt. Die Oldenburgerinnen gewannen zum Abschluss der Vorrunde beide Partien an ihrem Heimspiel-Wochenende deutlich. Am Samstag sicherte das Team durch ein 35:24 gegen den TV Aldekerk Platz eins ab und feierte tags darauf trotz des Fehlens einiger Leistungsträgerinnen ein 36:16 gegen die Reinickendorfer Füchse.

„Mit diesen klaren Siegen haben wir auch ein Zeichen an die Liga gesandt“, meinte VfL-Coach Andreas Lampe, der mit seiner Mannschaft unbedingt wieder ins Final-Four will. 2016/2017 hatten die Oldenburgerinnen, die sich zuvor von Jahr zu Jahr gesteigert hatten (14/15 Zwischenrunde, 15/16 Viertelfinale), schon einmal das Endturnier der vier besten Mannschaften erreicht und waren letztlich Vierter geworden.

An diesem Samstag führten die VfL-Talente gegen den Rivalen aus Aldekerk, bei dem sie sich im September nur knapp mit 32:30 durchgesetzt hatten, schnell mit 4:1. Dann ließen sie aber nach und lagen sogar 8:9 zurück. „Wir haben dann taktisch etwas verändert – ab da lief es“, meinte Lampe, dessen Team zur Halbzeit 15:12 vorn lag und danach äußerst dominant nachlegte.

Nachdem der Gruppensieg perfekt war, fehlten Lampe am Sonntagmittag gegen die Reinickendorfer Füchse fünf Stammkräfte. Jane Martens und Lisa-Marie Fragge liefen nachmittags für die Bundesliga-Frauen gegen Buxtehude (39:31) auf. Jana Schaffrick und Isabelle Dölle waren am Samstagabend auch noch für Zweitligist Werder Bremen gegen Buckholz-Rosengarten aktiv gewesen (28:36). Lina Genz war im Abschlusstraining vor dem Duell mit Aldekerk umgeknickt.

„Die Mädels haben das klasse gemacht und ihre Chance genutzt“, sagte Lampe über den zweiten Anzug, der sich vom Gruppen-Schlusslicht aus Berlin nicht einlullen lassen hatte.

In der Zwischenrunde trifft der VfL nun auf den starken Nachwuchs von Bayer Leverkusen (ebenfalls Gruppensieger) sowie die jeweils zweiplatzierten Teams von AMTV Hamburg und JSG Ahlen. „Leverkusen ist natürlich eine Hausnummer“, sagt Lampe mit Blick darauf, dass die Bayer-Talente in den vier Jahren seit Bestehen der Bundesliga immer im Finale standen und zweimal den Titel holten. „Aber wir wollen weiterkommen – ob nun als Zweiter oder als Erster“, erklärt der VfL-Coach: „Mit uns ist im Titelrennen zu rechnen.“