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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Stadt freut sich auf dänische Invasion

29.11.2017

Oldenburg Die ohnehin internationale Atmosphäre auf dem Lambertimarkt wird ab dem kommenden Wochenende vermutlich um einen starken dänischen Anteil erweitert. Bis zu 3000 Anhänger aus dem Nachbarland werden in Oldenburg erwartet, wenn ihre Handball-Nationalspielerinnen an diesem Samstag erstmals bei der WM in der großen EWE-Arena antreten.

Das Weltturnier wird erstmals seit 20 Jahren wieder in Deutschland ausgetragen – und Oldenburg feiert als Spielort sogar Premiere. In der Vorrundengruppe C treten neben den Nachbarn aus dem Norden die Teams aus Russland, Brasilien, Montenegro, Japan und Tunesien an. Während die reiselustigen und feierfreudigen Dänen Anteil nehmen am Geschehen im Gastland, werden die Fans anderer Teams wohl eher unsichtbar bleiben.

Die Stadt fühlt sich wohl in der Rolle der Gastgeberin. „Insgesamt sind wir natürlich sehr zufrieden, die WM-Vorrundengruppe mit Dänemark in Oldenburg zu haben. Die Däninnen bringen ja nicht nur guten Sport, sondern auch viele Fans mit“, teilt Stadtsprecher Reinhard Schenke mit, der zudem Spielort-Organisator und Vermarkter Thomas Gerster für dessen Vorbereitung dankte.

In dieser Woche werden die Delegationen im Nordwesten ankommen, wobei die sechs Teams in Bad Zwischenahn und Obenstrohe nahe Varel ihr Quartier beziehen. Hier fehlen dem Oberzentrum Oldenburg wieder mal hochwertige Übernachtungsmöglichkeiten in Mannschaftsstärke.

Ein Problem, das die Basketball-Bundesliga und die EWE Baskets schon aus dem Frühjahr 2015 kennen, als vor der Pokal-Endrunde in der großen Arena das Hotel-Angebot schnell an seine Grenzen stieß. Lediglich die Funktionäre des Welthandballverbandes IHF kommen im ersten Haus am Waffenplatz unter und dürfen sich über die kurzen Wege in die Innenstadt freuen. Für die internationalen Gäste ist ein Empfang im Rathaus durch Oberbürgermeister Jürgen Krogmann am 7. Dezember vorgesehen, heißt es.

Fünf Tage vor dem ersten Spiel in der knapp 4000 Zuschauer fassenden Arena hat die Gesamtzahl der verkauften Eintrittskarten für die Partien die 16.000er-Marke fast erreicht, teilte Thomas Gerster am Dienstag mit. „Mit dieser Zahl können wir erst mal zufrieden sein“, stellt der Bremer Handball-Experte fest: „Wir setzen darauf, dass die Sportinteressierten aus dem Nordwesten in dieser Woche noch kräftig zuschlagen.“

Gersters Minimalziel sind 20.000 verkaufte Eintrittskarten. „Diese Zahl werden wir sicherlich übertreffen“, gibt sich der erfahrene Veranstalter, der nach dieser WM über 50 Länderspiele organisiert haben wird, zuversichtlich.

Ein besonderes Angebot gibt es im Kartenverkauf für Familien. Diese können bereits ab 18 Euro Weltklasse-Handball sehen und dabei bis zu zehn Prozent sparen. Familientickets gelten entweder für einen Erwachsenen und zwei Kinder oder für zwei Erwachsene und ein Kind.

Für das Turnier gelten die bekannten Sicherheitsvorkehrungen und Kontrollen. Taschen und Rücksäcke dürfen nicht größer sein als ein DIN A4-Blatt, Flaschen sind nicht erlaubt.

Tickets sind beim DHB zu bekommen.

Den kompletten Spielplan gibt es hier.

Oliver Schulz
Redakteur
Politikredaktion
Tel:
0441 9988 2094

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