• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
Segelschulschiff „Gorch Fock“ wird fertig gebaut
+++ Eilmeldung +++
Aktualisiert vor 21 Minuten.

Entscheidung Der Verteidigungsministerin
Segelschulschiff „Gorch Fock“ wird fertig gebaut

NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Von Lauf geht’s zum Hawaii-Halbmarathon

16.03.2018

Oldenburg /Hawaii Peter Mydla kann es noch gar nicht wirklich glauben – am 8. April wird er früh morgens auf Hawaii am Start sein. In Honolulu, der Hauptstadt der US-Inselgruppe, will er seinen ersten Halbmarathon laufen, den „Hapalua“.

Noch vor einigen Jahren dachte der 55-jährige Oldenburger eher selten an Bewegung. „Die Waage zeigte eine dreistellige Zahl an. Da war mir klar, dass sich etwas ändern muss“, erklärt er. 15 Jahre lang hatte Mydla, der vielen als Gesicht der Flying Moins, dem ältesten Fanclub der EWE Baskets, bekannt ist, keinen Sport betrieben, das habe sich bemerkbar gemacht. Seine Bänder und Sehnen waren instabil und angeschlagen. „Dann bin ich auf ,Lauf geht’s’ gestoßen. Ich fand das Programm total interessant und hilfreich, weil man von Trainern begleitet wird und das ganze Training gelenkschonend ist“, sagt er. „Einen Versuch war es mir wert, deshalb habe ich mich direkt angemeldet.“

„Lauf geht’s“ – in sechs Monaten zum Halbmarathon. Peter Mydla lief am Ende zehn Kilometer. Sein Fazit: „Ich bin begeistert und so froh, mitgemacht zu machen“, sagt der Oldenburger. Er hätte auch mehr als zehn Kilometer laufen können, wie er sagt. Aber er habe auf Nummer sicher gehen und es nicht übertreiben wollen. 13 Kilo sind seitdem gepurzelt, „meinen Gürtel kann ich jetzt viel enger schnallen, aber das war auch bitter nötig.“

Kurz vor dem Lauf in Oldenburg schloss Peter Mydla einen Pakt mit sich selbst: „Wenn ich mich am Tag danach gut fühle, dann will ich versuchen, den Hawaii-Halbmarathon zu laufen.“ Beim Urlaub auf der Inselgruppe vor mehr als einem Jahr sei ihm der Gedanke schon einmal gekommen. „Man läuft durch die Innenstadt und kann eine super Aussicht genießen“, weiß Mydla. Gerade bei Sightseeing-Läufern sei der „Hapalua“ besonders beliebt.

Trotz der schwierigen Anmelderegelung – erst bekommen Hawaiianer und Amerikaner Startplätze, dann erst Ausländer – hat es geklappt. Also musste sein Training schon kurz nach Ende des Programms „Lauf geht’s“ weitergehen. Denn mehr als 14 Kilometer am Stück ist der 55-Jährige noch nie gelaufen. „Ich bin gespannt, wie ich mit der Wetterumstellung umgehen werde“, sagt Mydla. Bis zu 28 Grad können es dort im April werden, für einen Läufer, der norddeutsches Wetter gewöhnt ist, kann das doch recht anstrengend sein. Die Hitze sei auch ein Grund dafür, dass der Lauf bereits kurz vor Sonnenaufgang um 6 Uhr startet. „Das wird eine große Herausforderung“, ist sich der Oldenburger sicher.

Schon einige Wochen vorher treten er und seine Frau Anja die rund 15-stündige Anreise an – Maui, Kaua’ʻi und dann Hawaii. „Ich habe Anja versprochen, zu unserem fünfjährigen Hochzeitstag etwas Besonderes zu machen. Das wäre dann wohl der Halbmarathon“, sagt der 55-Jährige. Durch „Lauf geht’s“ hat Mydla das Laufen lieben gelernt. Auf Hawaii möchte er sich einen Traum erfüllen. Die Tipps und Tricks, die er von Dr. Wolfgang Feil und den Lauftrainern bekommen hat, werden Peter Mydla auch beim „Hapalua“ begleiten.


Mehr Infos zum Lauf unter   www.thehapalua.com 
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.