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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Starker Gegner demontiert OTB

01.10.2019

Oldenburg /Hildesheim Die Gemütslage der Regionalliga-Teams der OTB-Volleyballabteilung war am Wochenende so unterschiedlich wie die Satz- und Punkteausbeute. Während die Männer auswärts euphorisch ihren ersten Sieg feierten, waren die Frauen zu Hause klar unterlegen.

Frauen: Oldenburger TB - VC Osnabrück 0:3 (17:25, 18:25, 18:25). „Es ist vollkommen in Ordnung, gegen so ein starkes Team zu verlieren – aber man kann gut verlieren oder halt wie heute schlecht verlieren“, kommentierte Diagonalangreiferin Kaya Roy selbstkritisch die deutliche Pleite. Zahlreiche Abstimmungsschwierigkeiten und ein mangelndes Aufschlagspiel verhinderten jegliche Chancen auf einen Satzgewinn. „Wir haben deutlich zu wenig Druck im Angriff gemacht und uns beim Service nicht clever angestellt“, meinte Trainer Stefan Noltemeier: „Osnabrück hat absolut verdient gewonnen.“

Der Gegner zeigte ein nahezu fehlerfreies Spiel und glänzte speziell auch im Annahmeriegel, bestehend aus früheren Zweit- und Drittliga-Spielerinnen. „Das war der Schlüssel“, erklärte VC-Coach Gunnar Kraus: „Dadurch konnten wir enorm viel Druck erzeugen.“ Vor allem die überragende Diagonalangreiferin der Gäste punktete nach Belieben. „Osnabrück will aufsteigen und hat sehr viel dafür investiert. Wenn wir da mithalten wollen, müssen wir vor allem athletisch an uns arbeiten“, sagte Noltemeier.

MTV Hildesheim - Oldenburger TB 0:3 (21:25, 22:25, 19:25). „Die 3D-Taktik hat gegriffen und hinterlässt ratlose Gegner“, stellte OTB-Trainer Lars Drantmann zufrieden fest und meinte damit die Kombination aus Demut (gegenüber der Mannschaft, dem Gegner und dem Schiedsgericht), Disziplin (beim Umsetzen taktischer Vorgaben) und Durchhaltevermögen (auch in schwierigen Situationen).

„Es haben sich einfach alle Spieler toll eingebracht“, lobte Drantmann. Der auf der Diagonalposition eingesetzte Jason Prostka setzte im ersten Satz nicht nur mit einer Aufgabenserie Akzente, sondern engagierte sich auch sehr erfolgreich in der Feldabwehr. Außenangreifer Jelte Johanning punktete verlässlich wie unaufgeregt, wenn er von Zuspieler Nils Galle immer wieder in entscheidenden Szenen gesucht wurde.

„Als bei mir beim 18:22 im zweiten Satz das Kopfkino anfing, wie denn auf den zunehmenden Druck in Aufschlag und Angriff des Gegners zu reagieren sei, setzte er einfach mal ein Aufgabenserie von sieben Punkten ab“, sagte Trainer Drantmann über seinen als Mittelblocker spielenden Sohn Mika, der das Team als Kapitän auch immer wieder zusammen schweißte. „Der Drops war dann gelutscht“, stellte der OTB-Trainer mehr als zufrieden fest.

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