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Yoga zum Kennenlernen

03.09.2018

Oldenburg Die Lange Yoganacht beginnt schon nachmittags um drei. Damit man sich in dem Wirrwar von Begrifflichkeiten und Unterrichtsstilen besser zurechtfindet, haben sich elf Anbieter zusammengetan und reichlich Gelegenheit geboten, die unterschiedlichsten Yogastile und ihre Lehrer kennenzulernen.

Eltern-Kind-Yoga ist die erste Mitmachstunde. Eltern wie Kinder bekommen eine eigene Yogamatte, und sämtliche Übungen im Kreis sind partnerschaftlich und abwechselnd für alle gleich. Mohini Simone Hug-Breitkopf erzählt die Geschichte vom uralten Yogi, der die Tiere beobachtete. Eine Menge Yogabewegungen sind denen der Tiere nachempfunden und tragen somit ihre Namen.

Anhand von Tier-Bildkärtchen, die die Kinder auswählen, werden einfache Yogaübungen, begleitet von kleinen einprägsamen Reimen, ausprobiert. Die kleine gegenseitige Eltern-Kind-Massage beweist, wie harmonisch und liebevoll Yoga für Klein und Groß aussehen kann.

Nicht wirklich überraschend gestaltet sich das Senioren-Yoga mit Silke de Loewe gänzlich anders. Aber auch hier spielen Hilfsmittel eine Rolle. Keine Bildchen, aber Yogastühle erleichtern den Zugang bei vielen Übungen. Er hilft, im Sitzen oder im Stehen hinter der Stuhllehne die Körperübungen auszuführen sowie Gleichgewicht und Standfestigkeit zu trainieren.

Swenja Hillen kann nicht mehr ohne Hängen. Aerial-Yoga nennt sich diese luftige Angelegenheit. Zehn riesige Tücher hängen an der Balkendecke und laden zum Schaukeln ein. Alsbald wiegt man sich lang ausgestreckt liegend in dem wunderbar weichen Tuch hin und her. Alle Asanas, also Körperübungen, können auch in diesem Tuch ausgeführt werden und entlasten die Gelenke.

Beim Kundalini-Yoga ist man ganz rasch wieder am Boden angekommen. Kundalini heißt Lebenskraft und ist geprägt durch dynamische Übungen und Singen von Mantras. Bei sanfter Hintergrundmusik beugt und bewegt Carolin Rother gemeinsam mit ihren Teilnehmerinnen alles, was man an Muskeln und Sehnen so im Körper hat. „Dehnen, atmen, strecken und mit jedem Atemzug ein wenig mehr“, fordert sie.

Und dann kommt der Bauch. Intensiv-Yoga ist ein körperbetonter freier Stil des Yoga, und auch hier wird bewusst geatmet, werden die Muskeln angespannt und entspannt. Birgit Nipper führt die Übungen anschaulich vor. Was am Schluss bleibt, ist das sagenhaft tolle Gefühl, eine Menge Bauchfett zum Schmelzen gebracht zu haben. Hoffentlich. Hatha-Yoga rund um den Sonnengruß soll die letzte Übung sein, und Karin Ackermann bietet in ihrer Stunde vielfältige Variationen an. Dabei erweist es sich als hilfreich, den Bewegungsablauf zu beherrschen, um die Abwandlungen genießen zu können.


Mehr Infos unter   www.lange-yoganacht.de 

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