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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Oldenburger legen Gegner auf die Matte

08.02.2018

Oldenburg Bei den Landeseinzelmeisterschaften im Judo der Altersklassen U 15, U 18 und U 21 in Visbek (Landkreis Vechta) haben auch mehrere Oldenburger Kämpfer teilgenommen. Insgesamt kämpften 408 Starter aus ganz Niedersachsen um die begehrten Tickets für die Norddeutsche-Einzelmeisterschaft.

Der Polizei SV Oldenburg war mit sieben Startern vertreten. In der Altersklasse U 15 kämpften Ole Kiphardt, Anton Bondar, Paolo Engel, Henning Meyer und Felicia Blum. Sie hatten sich zuvor bei den Bezirksmeisterschaften in Nordhorn qualifiziert. So hatte sich Felicia Blum in ihrer Gewichtsklasse die Goldmedaille gesichert, Anton Bondar die silberne und Paolo Engel sowie Henning Meyer waren Dritte geworden. Ole Kiphardt vervollständigte das gute PSV-Ergebnis mit einem vierten Platz. Bei den Landesmeisterschaften wollten sie nun ihre Erfolge wiederholen.

Gute Platzierungen

Felicia Blum zeigte wieder all ihr Können: Im ersten Kampf konnte sie ihre Gegnerin mit zwei O-soto-gari (große Außensichel) besiegen. Auch ihre nächsten Duelle gewann die Oldenburgerin mit dieser Technik und freute sich am Ende über einen verdienten dritten Platz.

In der stark besetzten Gewichtsklasse bis 43 Kilogramm kämpften Anton Bondar und Paolo Engel um eine Platzierung. Letzterer hatte gleich ein schweres Los gezogen und musste sich im ersten Kampf gegen den späteren Sieger Rayane Chenine im Haltegriff geschlagen geben. Auch die nächsten zwei Kämpfe liefen für ihn unglücklich, so dass er einen Podestplatz verfehlte.

Mehr Glück hatte sein Vereinskamerad Bondar, der alle seine Vorrundenkämpfe vorzeitig gewann und sich lediglich einmal geschlagen geben musste. Er schaffte es jedoch sich im nachfolgenden Kampf um Platz 3 durchzusetzen und qualifizierte sich so für die anstehende Norddeutsche Einzelmeisterschaft.

Kein Losglück hatte Ole Kiphardt in seiner Gewichtsklasse bis 34 Kilogramm. Nach zwei starken Kämpfen hatte er sich in den nächsten Duellen seinen Gegnern, darunter dem späteren Drittplatzierten, geschlagen geben müssen.

Henning Meyer trat in der Gewichtsklasse bis 46 Kilogramm an. Seinen ersten Gegner konnte er mit einem Tai-otoshi (Körpersturz) besiegen. Auch im nächsten Duell zeigte der Oldenburger seine Technikvielfalt und verlor am Ende nur knapp mit einer großen Außensichel. Bei den nächsten Kämpfen unterlag er unglücklich und belegte schließlich den siebten Platz.

In der Altersklassen U 18 trat Mischa Engel (Gewichtsklasse bis 81 Kilogramm) für den Polizei SV an. Gleich in seinem ersten Kampf musste er gegen seinen Trainingskollegen Jan-Marek Meyer aus Wiefelstede antreten, der letzten Endes den Kampf auch für sich entscheiden konnte. Das PSV-Talent ließ sich davon jedoch nicht beirren und gewann die nächsten vier Kämpfe alle vorzeitig mit einer großen Innensichel. Im Finale musste der Oldenburger den Sieg wieder an seinen Trainingspartner aus Wiefelsteder abgeben, der eine Unachtsamkeit ausnutzte. Mit dem guten zweiten Platz hat der PSVer Mischa Engel ebenfalls das Ticket für die Norddeutsche-Einzelmeisterschaft sicher.

Als Doppelstarter trat der Oldenburger in der U 21 mit seinem Bruder Niklas Engel (Gewichtsklasse bis 81 Kilogramm) an. Beide konnten die Vorrundenkämpfe für sich entscheiden und zogen somit ins Halbfinale ein. Niklas Engel gewann auch diese Runde und konnte somit ins Finale einziehen. Sein Bruder Mischa, der sein Halbfinale verlor, konnte das Duell um Platz drei gewinnen. Wiederum verlor Niklas Engel seinen Endkampf und wurde so Zweiter.

SWO mit zwei Titeln

Für die Landesmeisterschaften in der U 15 hatten sich auch zwei Judoka von Schwarz-Weiß Oldenburg qualifiziert. Anna-Marie Bredohl hatte in Nordhorn den Titel Bezirksmeisterin in der Gewichtklasse bis 48 Kilogramm errungen. Auf ihrem Weg zum Erfolg blieb sie in fünf Kämpfen ungeschlagen. Bei der männlichen Jugend ging SWO-Judoka Tigran Mhikitarian in der Gewichtsklasse bis 60 Kilogramm an den Start. Mit vier Siegen zog er unangefochten in den Endkampf ein. Dort stand er dann Hannes Ganders (VfL Edewecht) gegenüber und ließ keine Zweifel an seiner Absicht, die Meisterschaft zu gewinnen. Mit einem Schulterwurf (Seoi-nage) siegte er und holte sich den Titel des Bezirksmeisters in seiner Gewichtsklasse.

Ihre Ergebnisse konnten die Judoka von Schwarz-Weiß bei den Landesmeisterschaften nicht wiederholen. Der Oldenburger Mhikitarian hatte aus persönlichen Grünen nicht teilnehmen können. Anna-Marie Bredohl war hochmotiviert, erwischte aber nicht ihren besten Tag. In ihrem ersten Kampf, gegen eine schlagbare Gegnerin, blieb sie hinter ihren Möglichkeiten zurück. Da sie auch ihr zweites Duell verlor und ihre Gegnerin im folgenden Kampf ebenfalls ausschied, blieb nach dem Wettkampfsystem keine Möglichkeit mehr, sich noch über die Trostrunde für einen Platz auf dem Treppchen zu qualifizieren.

„Judo ist ein Zweikampf-Sport, bei dem immer ein Partner als Sieger die Matte verlässt und einer als Besiegter. Siegen und Verlieren muss daher ebenfalls gelernt sein. Wenn man aber im nächsten Training seine Fehler abarbeitet, dann kann auch eine Niederlage ein Gewinn sein“, erklärt SWO–Trainer Kurt Teller.

Renke Hemken-Wulf
Volontär, 2. Ausbildungsjahr
NWZ-Redaktion
Tel:
0441 9988 2003

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