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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Schneller Zehner als Test für Höhepunkt am Main

15.10.2019

Oldenburg Für viele Läufer ist der Oldenburg Marathon der krönende Abschluss einer langen Straßenlaufsaison, die im März beim VfL-Lauf begonnen hatte. Nicht so bei TuS Everstens Carsten Cordes: Der lässt nämlich die Saison am 27. Oktober beim Frankfurt Marathon ausklingen.

Am liebsten würde der Oldenburger mit einer Zeit von unter drei Stunden ins Ziel in der Festhalle einlaufen. Dafür müsste er seine aktuelle Bestzeit nur um knapp drei Minuten verbessern. Die liegt seit dem Hannover Marathon im Frühjahr bei 3:02:40 Stunden.

„Die Form stimmt. Auch, wenn ich mir für den Herbstlauf in Ofen eine 10-Kilometer-Zeit unter 37 Minuten gewünscht hätte.“ Der TSE-Läufer kam in neuer Bestzeit von 37:02 Minuten ins Ziel – zwei Sekunden zu spät für den ehrgeizigen Cordes. „Dann muss das halt jetzt in Oldenburg klappen. Für den Marathon bin ich auch optimistisch, da die Strecke in Frankfurt recht schnell ist“, so der 30-jährige, der den Zehner in Oldenburg als letzten Härtetest nutzt: „Es ist die letzte harte Einheit vor Frankfurt.“

Beim Oldenburg Marathon geht Läufer Cordes immer gerne an den Start. „Die Stimmung vor der Heimkulisse ist gut und der Lauf findet fast vor meiner Haustür statt. Außerdem stehen immer Freunde an der Strecke die mich anfeuern“, erzählt er, warum er so kurz vor seinem Saisonhöhepunkt noch in Oldenburg an den Start gehen will.

Sieben Jahre ist es nun her, dass er genau an gleicher Stelle seine Laufbahn als Volksläufer begann. „Zunächst wollte ich die ganze Sache eigentlich ganz entspannt angehen lassen, aber als dann die Zeiten immer besser wurden, kam auch der sportliche Ehrgeiz wieder hervor“, erzählt Cordes, der bereits im Alter von acht Jahren zur Leichtathletik kam.

Auslöser war die erstmalige Teilnahme am Jever-Fun-Lauf in seiner Heimatstadt Schortens, bei dem er beim Bambini-Lauf auf Anhieb Dritter wurde. „Ich bin da gleich Vollkaracho losgesprintet und am Ende fürchterlich eingegangen. Aber trotzdem hat es noch für Platz drei gereicht“, erinnert er sich an seine erste Volkslaufteilnahme in seinem Heimatkreis Friesland zurück.

Zehn Jahre lang ging er für den Heidmühler FC als Sprinter und Weitspringer an den Start, bevor er sich als 18-Jähriger für ein paar Jahre vom leistungsorientierten Sport verabschiedete. Erst als er berufsbedingt nach Oldenburg kam, packte ihn wieder die Lust, an Wettkämpfen teilzunehmen, so dass er sich für den 10-Kilometer-Lauf im Rahmen des Oldenburg Marathons anmeldete. „Das hat mir so gut gefallen, dass ich mich auf die Suche nach einem Verein gemacht habe“, erzählt Cordes. Beim TuS Eversten war er dann fündig geworden.

War er zunächst nur über 5 und 10 Kilometer an den Start gegangen, wird Frankfurt bereits sein fünfter Start über die Königsdistanz 42,195 Kilometer sein. Neben Hannover stehen auch schon die Marathons in Hamburg und Berlin in seiner sportlichen Vita.

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