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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Lauffest: Erfahrene Rennhasen schwören seit 1986 auf City-Lauf

24.10.2017

Oldenburg Am 26. Oktober 1986 fiel der Startschuss zum ersten City-Lauf. Vier Aktive sind seit dem ersten Lauf immer am Start. Einer von ihnen ist Rainer Drückhammer aus Oldenburg. Er sagt: „Das gehört jedes Jahr für mich dazu. Ich bin nie auf Zeit gelaufen, immer so, wie ich mich gerade fühle.“

Das gilt auch für Frank Hoheisel aus Wardenburg, der seit 1981 läuft. „Am wichtigsten war mir immer der City-Lauf. Ich möchte die Serie nicht unterbrechen“, sagte Hoheisel schon vor sieben Jahren – und er ist immer noch jedes Jahr am Start. 1988 schaffte er seine City-Lauf-Bestzeit über die 10 Kilometer mit 39:51 Minuten.

Johann de Buhr vom VfL Oldenburg ist seit 1970 bei unzähligen Laufwettbewerben am Start. „Als Oldenburger habe ich den City-Lauf immer fest eingeplant“. In diesem Jahr ging er leicht verletzt auf die 10-Kilometer-Runde. „Ich bin mit angezogener Handbremse gelaufen. Ich wollte auch den 32. Lauf unbedingt durchhalten. Wie lange ich noch dabei bin, kann ich nicht sagen: Wenn ich fit bin, bin ich dabei. Ich plane von Jahr zu Jahr.“ Das Wetter fand er als Läufer in Ordnung. „Probleme mit dem Wetter haben eher die Helfer, die im Regen durchhalten müssen“, sagt Johann de Buhr.

Der Oldenburger Jürgen Grundmann hatte schon 2011 gesagt: „Ich laufe so lange, bis ich mit meinem Enkel laufen kann.“ Jetzt ist er mit Jamie Luca über die 5 km an den Start gegangen. Trotzdem geht’s für Grundmann weiter: „Noch ist nicht Schluss. Ich habe ja noch drei Enkel.“

Von Beginn dabei ist Lutz Lohse vom AV Texel aus den Niederlanden. Lohse war wie im Vorjahr gemeinsam mit seinem Sohn Michiel über die 10 km an den Start gegangen. 2011 war er „aus wichtigem privaten Grund“ nicht dabei. Ansonsten sind die 10 km im Rahmen der Marathon-Veranstaltung ein fester Termin in seiner Heimatstadt.

Lohse (DSC) gewann die 10 km 1993 in 31:02 Minuten. Zwei Jahre zuvor reichte seine Bestzeit (30:59) nur zu Platz vier – und er ist immer noch schnell und erreichte das Ziel knapp vor seinem Sohn. „Mit 60 möchte ich noch unter 40 Minuten Laufen“, sagt der heute 53-Jährige. „Ich bin die Mehrfachrunden um die Fußgängerzone gelaufen. Die neue Strecke finde ich gut. Es ist eine schöne und schnelle Runde, bis auf das Stück Kopfstein in Donnerschwee“. Großes Lob hatte er für die Organisation, „die ehrenamtlich eine so große Laufveranstaltung sehr gut hinbekommt“.


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